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Solingen: Politik will Weltkulturerbe

Solingen : Politik will Weltkulturerbe

Die Geschlossenheit, die Müngstener Brücke zur Unesco-Liste des Weltkulturerbes anzumelden, wächst. Die Politik verspricht sich davon, die Brücke in ihrer historischen Form dauerhaft zu sichern und neue Fördertöpfe zu erschließen.

Jetzt hat der Remscheider Kulturausschuss den Prüfauftrag dazu beschlossen. Die Kulturpolitiker der Nachbarstadt wollen jedoch vor dem Verfahren geklärt wissen, was dieses alles in allem kostet und wer am Ende die Rechnung zahlen muss. Auch die Solinger FDP hat gestern einen Antrag für die Ratssitzung am 14. Juli gestellt. D

anach sollen die notwendigen Schritte einleitet werden, um die Anerkennung des historischen Bauwerks als Kulturdenkmal von nationaler Bedeutung und damit die Förderwürdigkeit im Rahmen des Programms "National wertvolle Kulturdenkmäler" des Bundes zu erreichen.

Oberbürgermeister Norbert Feith hatte den Vorstoß zum Weltkulturerbe unternommen und dabei auch Unterstützung vom CDU-Fraktionsvorsitzenden Bernd Krebs erhalten.

Die Zeit drängt. Bis zum kommenden Oktober müssen Städte und Gemeinden in NRW dem Land Welterbestätten benennen. Die Unesco bearbeitet nur noch weltweit 45 Anträge pro Jahr. Maximal zwei Anträge dürfen Vertragsstaaten im Jahr einreichen. Bis Herbst 2012 soll deshalb jedes Bundesland zwei Vorschläge erarbeiten.

(RP/rl)