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Rheinberg: Amerikanische Versteigerung bringt 2000 Euro für Flutopfer

Fluthilfe aus Rheinberg : Kolpingfamilie spendet für Fluthilfe 2000 Euro

Die Rheinberger Kolpingfamilie hat im Rahmen ihres Festes zum 150-jährigen Bestehen einen „Amerikanische Versteigerung“ veranstaltet. Die hat 2000 Euro fürs Ahrtal eingebracht.

Ausgiebig hat die Rheinberger Kolpingfamilie ihr 150-jähriges Bestehen als großes Familienfest gefeiert (wir berichteten ausführlich). Zwei Tage lang spielte sich das Geschehen im Pfarrgarten von St. Peter ab. Verschiedene Veranstaltungen, angefangen von einer Rallye bis zum Kabarett waren so ganz nach Geschmack des Publikums, in der Regel Freunde der Familie.

So kam auch die „Amerikanische Versteigerung“ sehr gut an, die die Kolpingfamilie zum ersten Mal durchgeführt hat. Entsprechend gut bestückt wurde die Auktion im Vorfeld, unter anderem mit einem blauen Erdmännchen, dem Maskottchen der Landesgartenschau. „Wir konnten im Vorfeld überhaupt nicht einschätzen, wie die Versteigerung laufen wird“, sagt Präses Georg Welp. Der Mut, sich an Neues zu wagen, ist belohnt worden. Der Erlös, so die Planung, sollte nach Marienthal zu Flutopfern ins Ahrtal gehen. „In dem Ort leben 150 Einwohner, die alle gleichermaßen von der Flutkatastrophe betroffen sind“, so Welp.

2000 Euro werden in Kürze von Wolfgang und Lukas Költgen der Marienthaler Bürgerschaft übergeben. Vater und Sohn aus Wallach leisten vom ersten Tag an und auch weiterhin ehrenamtliche Aufbauhilfe vor Ort. Das Geld fließt in das gemeinschaftliche Heizkraftwerk von Marienthal, das zukünftig die Versorgung des Ortes sichern soll, so Präses Welp.

(sabi)