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Jugendfußball: SV Bedburdyck/Gierath mischt an der Spitze mit 

Jugendfußball : Gierath mischt an der Spitze mit

Für die drei Vertreter des Fußballkreises 5 Grevenbroich/Neuss in der Niederrheinliga ist die erste Serie schon zu Ende. Im Februar geht es weiter.

Mit dem das Jahr abschließenden achten Spieltag haben die C-Junioren in der Niederrheinliga ihre Hinrunde beendet. Weiter geht es für die Nachwuchskicker erst wieder im Februar. Während der SV Bedburdyck/Gierath mitten im Titelrennen steckt, kämpfen der VdS Nievenheim und der SVG Weißenberg gegen den Abstieg.

Stolze 16 Punkte aus acht Spielen konnte der SV Bedburdyck/Gierath in seiner Premierensaison bislang einfahren und liegt damit in der Tabelle auf Rang drei. Der Neuling hält in der Liga oben mit, musste nur gegen Spitzenreiter 1. FC Mönchengladbach und gegen den VfB Homberg Niederlagen einstecken. „Wir hatten am Anfang ein wenig Schwierigkeiten, mittlerweile haben wir uns aber an das Niveau der Liga gewöhnt“, berichtet Trainer Jörg Schreiber. „Angesichts unserer Möglichkeiten ist das Ergebnis wirklich super“, findet er. Für die Liga sei der Kader noch zu klein, Ausfälle könne man nur schwer kompensieren. „Wir versuchen gerade alles, um noch ein paar Spieler von uns zu überzeugen“, verrät Schreiber. In der Liga hält sich Bedburdyck/Gierath noch alle Möglichkeiten offen, im Kreispokal zog die Truppe bereits ins Finale ein und trifft dort auf den VdS Nievenheim. Die Teilnahme am Niederrheinpokal ist somit schon mal in trockenen Tüchern.

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Deutlich schwerer tut sich da der Finalgegner VdS Nievenheim. Aus acht Spielen gab es für die Sportfreunde nur zwei Siege. In der Tabelle bedeutet das Rang sieben. „Eigentlich bin ich sehr zufrieden. Wir haben eine zusammengewürfelte Truppe und mussten uns erst finden“, sagt Trainer Sinan Muslu. Man habe viele Punkte verschenkt. Die Chancenverwertung sei das große Manko, so Muslu. „Ich bin positiver Dinge, dass wir es in die Qualifikation schaffen können“, sagt der VdS-Coach. Ein bis zwei Spieler sollen den Kader in der Winterpause noch verstärken. Insbesondere auf der Torhüterposition sieht Muslu Nachholbedarf. Die SVG Weißenberg steht nach der Hinrunde auf einem Abstiegsplatz. Lediglich ein Sieg konnte die Truppe von Trainer Daniel da Silva verbuchen. „Es lief leider nicht so optimal. Wir hatten viele Ausfälle und Pech“, berichtet da Silva. Die Hoffnung auf einen Platz unter den besten Sieben hat Weißenberg aber noch lange nicht aufgegeben. Das würde die Teilnahme an der Niederrheinliga-Qualifikation bedeuten. „Wir sind guter Dinge, dass wir es in die Quali schaffen“, so da Silva.

Hoffnung schöpft Weißenberg vor allem aus dem Sieg gegen den Tabellenzweiten Sterkrade-Nord. „An dem Tag hat alles funktioniert. Das macht uns Mut für die Rückrunde“, so der SVG-Coach.