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Eishockey: Neusser EV erobert die Tabellenführung

Eishockey : NEV erobert die Tabellenführung

Eishockey-Regionalligist Neusser EV holt sich beim alten Rivalen in Solingen den zweiten Saisonsieg. Trainer Sebastian Geisler: „Wir müssen uns steigern.“

(rtp) Über einen Sieg gegen den alten Rivalen aus Solingen konnte sich der Neusser EV am zweiten Spieltag der Qualifikationsrunde in der neuformierten Gruppe B der Eishockey-Regionalliga freuen. Das Team von Trainer Sebastian Geisler setzte sich  in einer packenden Partie mit 5:3 beim EC Bergisch Land durch.

Schon in der dritten Spielminute erzielte der frisch auskurierte Lazar Pejcic den Führungstreffer für den NEV. Torben Beeg und Luca Hellingrath legten anschließend zwei weitere Tore nach, so dass die Zeichen früh auf Sieg standen. Nach 13 Minuten handelte sich das Solinger Team eine fünfminütige Zeitstrafe ein. Daraus konnte die Neusser Mannschaft jedoch keinen Profit schlagen und sich nicht noch deutlicher von ihrem Gegner absetzen. „Wir haben es einfach verpasst, die Tore zu machen. Es waren schöne Spielzüge dabei, am Ende muss der Puck aber über die Linie. Daran hapert es noch“, haderte Geisler mit der Chancenverwertung. Als 29 Minuten absolviert waren, konnte sich der NEV noch mal mit einem Tor belohnen, verlor dann jedoch die Kontrolle über das Spiel und handelte sich zahlreiche Konter der Solinger Mannschaft ein. Zwischen der 34. und 54. Spielminute gelang es den von Ralf Alberts trainierten Gastgebern, wieder bis auf ein Tor an die Neusser heranzukommen. Kurz darauf beendete jedoch Thimon Busse mit dem  Treffer zum 5:3-Endstand den Traum vom Unentschieden.

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„Die Chance zum Ausgleich war da, aber beim fünften Gegentor fehlte es hinten an der nötigen Absicherung“, sagte Alberts. Mit Blick auf die lange Coronapause ergänzte er jedoch, dass das gesamte Team einfach froh sei, nach der langen Abstinenz endlich wieder auf dem Eis stehen zu können.

Am Freitag (20 Uhr, Südparkhalle) steht für den Tabellenführer das Spitzenspiel gegen Ratingen auf dem Plan. Sebastian Geisler mahnt: „Da müssen wir uns definitiv steigern, sonst wird das ganz schwer.“ Am Sonntag geht es nach Neuwied.