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Fußballer Erik Pöhler: Vom Babyglück zum Matchwinner für die Teutonia

Fußball : Vom Babyglück zum Matchwinner für die Teutonia

Erik Pöhler schießt Fußballer aus Kleinenbroich im Landesliga-Duell mit seinem ehemaligen Verein DJK/VfL Giesenkirchen zum 2:1-Erfolg.

(rtp) Hätte man dem 27-Jährigen Erik Pöhler im vergangenen Jahr erzählt, dass er in der kommenden Saison der Fußball-Landesliga gegen seinen Ex-Verein das entscheidende Tor schießen würde, hätte er einen wohl für verrückt erklärt. Nach vier Jahren bei der DJK/VfL Giesenkirchen hatte Pöhler sich entschlossen, seine Karriere bei Teutonia Kleinenbroich fortzusetzen. Mit der Geburt seines Sohnes Mats stand für die Familie ein Umzug in ein Haus im beschaulichen Kleinenbroich an. Damit wohnte Pöhler nun in unmittelbarer Nähe des Sportplatzes von Teutonia Kleinenbroich. Dies und der weitere Faktor, dass einige seiner Freunde zuvor schon Giesenkirchen verlassen hatten, führten letztendlich zu seinem Wechsel zur Teutonia. Am vergangenen Wochenende stand schließlich das erste Duell  mit der DJK an. Und wie der Fußball nun mal seine Geschichten schreibt, musste es passieren, dass er ausgerechnet gegen den ehemaligen Klub sein erstes Saisontor schießt – zudem die Entscheidung beim knappen 2:1-Erfolg. Kurz darauf fand Pöhler sich auch schon unter seinen tobenden Teamkollegen begraben, stellte jedoch klar: „Ich hatte vorher mit meinen Mitspielern über das Szenario geredet und mich dazu entschlossen, einen Treffer nicht anders zu bejubeln als ich es sonst tun würde.“

Übrigens: Die Idee, das proppere Söhnchen Mats zu nennen, kam seiner Frau Janina – Anhängerin von Borussia Dortmund – während eines Spiels seines Lieblingsvereins Borussia Mönchengladbach im ehemaligen Westfalenstadion. Abwehrchef des BVB ist nämlich Ex-Weltmeister Mats Hummels.