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Frauenfußball: Gustorf verschläft die Anfangsphase, Hemmerden patzt

Frauenfußball : Gustorf verschläft die Anfangsphase, Hemmerden patzt

Spielerinnen der SG geben selbst Trainer Dirk Wistuba immer noch Rätsel auf. „Nach dem 0:4 sind wir die klar bessere Mannschaft.“

In der Fußball-Niederrheinliga der Damen musste sich der SV Hemmerden auswärts bei der Zweitvertretung des MSV Duisburg mit 0:2 (Halbzeit 0:0) geschlagen geben, hielt gegen den neuen Tabellendritten jedoch lange Zeit gut dagegen. „Wie schon in der Woche zuvor, haben sich bei uns ab der 70. Minute wieder gehäuft individuelle Fehler eingeschlichen, die dann letztendlich auch zu den beiden Gegentreffern führten. Fußballerisch konnten wir natürlich nicht mithalten, dafür hat der kämpferische Aspekt wieder absolut gepasst. Unser größtes Problem ist in diesem Jahr einfach der in der breite zu dünn besetzte Kader, da haben wir fast keine Möglichkeiten im Laufe der Partie durch Einwechslungen nochmal einen Schub zu forcieren”, stellte Hemmerdens Coach Peter Compes bilanzierend fest. Nach torlosen ersten 45 Minuten entschieden Malin-Nikola Gerken (67.) und Leonie Jäger (73.) die Partie mit einem Doppelschlag für den MSV Duisburg II.

Lokal- und Ligarivale SG Gustorf/Gindorf unterlag derweil im Heimspiel dem SV Heißen mit 2:4 (1:4) und kassierte damit schon die dritte Niederlage in Folge. Bereits in der zweiten Spielminute traf Kathrin Wittfeld zur Führung für Heißen, nach weiteren drei Minuten erhöhte Alina Salmon auf 2:0 und bis zur 17. Spielminute lag Gustorf dann schon mit 0:4 hinten. Die stets torgefährliche Vanessa Wistuba (40.), die nach längerer Verletzungspause endlich ihr erstes Saisonspiel bestritt, und Pia Beyer (88.) verkürzten im Laufe der Partie noch auf 2:4 für die SG Gustorf/Gindorf. „Es war wie in den letzten Partien, wir haben die Anfangsphase komplett verschlafen. Das ist schwierig bis gar nicht zu erklären, da bin ich ratlos. Auch, dass wir nach dem 0:4 dann plötzlich die klar bessere Mannschaft sind, ohne das der Gegner einen Gang rausgenommen hat. Wir haben ab der 20. Minuten auch nur noch zwei Torchancen zugelassen”, zeigte sich SG-Coach Dirk Wistuba einmal mehr verwundert über den wechselhaften Auftritt seiner auf vielen Positionen so erfahrenen Mannschaft.