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Die FDP im Rhein-Kreis will Digitalisierung vorantreiben

Liberale in Klausur : Kreis-FDP will Digitalisierung der Verwaltung vorantreiben

Digitalisierung, Strukturwandel, interkommunale Zusammenarbeit und Wirtschaftsförderung – das sind die vier großen Themen, mit denen sich die Kreistagsfraktion der FDP während ihrer digitalen Klausurtagung beschäftigt hat.

Für die Liberalen ist der Haushaltsentwurf „solide aufgestellt“ mit einer „niedrigen Kreisumlage wie es sie seit Einführung des NFK (Neues Kommunales Finanzmanagement) noch nicht gegeben hat“, wie Dirk Rosellen, FDP-Fraktionsvorsitzender, betont. Oberste Priorität habe für seine Partei im Rahmen der Aufgaben, die der Strukturwandel fordert, die Schaffung von Arbeitsplätzen. In diesem Zusammenhang nennt er auch die Themen Hochschulstandort Rhein-Kreis Neuss, Wasserstoff-Technologie sowie die Ansiedlung innovativer Unternehmen von erheblicher Bedeutung. Außerdem wollen die Liberalen, dass alle Dienste der Kreisverwaltung, die digital angeboten werden können, auch so angeboten werden. Das gelte für die Verwaltung ebenso wie für die Kreis-Schulen. „Der Support und die Unterstützung der Lehrerinnen und Lehrer an den kreiseigenen Schulen ist uns ein wichtiges Anliegen“, sagt Elena Fielenbach, stellvertretende Fraktionsvorsitzende.

 Dirk Rosellen ist der Fraktionsvorsitzende der Kreis-FDP.
Dirk Rosellen ist der Fraktionsvorsitzende der Kreis-FDP. Foto: Rhein-Kreis/Andreas Baum

Was die interkommunale Zusammenarbeit angeht, sieht die Partei noch „erhebliche Potentiale zu heben“. So bewertet Hanne Wolf-Kluthausen, ebenfalls stellvertretende Fraktionsvorsitzende, die Absicht, eine „Service- und Koordinierungsstelle für preisgünstigen Wohnraum“ zu gründen, als ein positives Beispiel für solch eine Zusammenarbeit. Es gehe dabei um eine „effiziente und bürgerfreundliche Aufgabenerledigung“, so wie beispielsweise die Adoptionsvermittlungsstelle bei der Stadt Neuss angesiedelt sei, ihre Aufgaben aber für das gesamte Kreisgebiet wahrnehme.

(goe)