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Radevormwald: UWG hat Ideen für Gastronomie im Wuppertal

Politik in Radevormwald : Gastronomie-Konzept der UWG wird diskutiert

Ein historischer Schlafwagen als Übernachtungsmöglichkeit ist eine der Ideen, die von der Wähler-Gemeinschaft in einem Konzeptpapier niedergelegt wurden. Der Ausschuss für Stadtentwicklung soll darüber beraten.

Der Ausschuss für Stadtentwicklung wird in seiner Sitzung im 7. Januar auch über das Gastronomiekonzept der UWG beraten. Die Wähler-Gemeinschaft hatte im Sommer ein Konzept vorgelegt, wie der Radtourismus im Tal der Wupper bei Radevormwald attraktiver werden könne, auch ohne große Förderkulissen.

„Zwischen dem Café Bootshaus in Wuppertal-Beyenburg und Hückeswagen gibt es fast keine Gaststätten und kaum Beherbergungsbetriebe entlang der Wupper“, hatte die UWG in ihrem Konzept das Problem geschildert. Lediglich das gelegentlich geöffnete Café im Wülfingmuseum, das Landgasthaus Honsberg und Simas Bootshaus sowie vereinzelte Ferienwohnung stünden zur Verfügung.

Die UWG-Mitglider verwiesen auf die Schleifkottenbahn in Oberbrügge, einer Ortschaft der Nachbarstadt Halver im Märkischen Kreis. Die Betreiber unterhalten seit Jahren einen historischen Schlafwagen als Übernachtungsmöglichkeit. Dem sei auch eine überdachte Grillstation vorgebaut. „Dieses Beispiel könnte auf dem Bahnhof Dahlhausen umgesetzt werden“, lautet der Vorschlag der UWG. Man könne dazu Gespräche mit dem Förderverein Wupperschiene als Eigentümer führen, der auch einen solchen Schlaf- und Bistrowagen besorgen könnte.

Die UWG-Fraktion hatte außerdem einige Vorschläge dazu gemacht, wie man mit gezielten und nicht allzu kostspieligen Maßnahmen einen attraktiven Radverkehr längs der Wupper ermöglichen könne. Dies seien pragmatische Lösungen, im Gegensatz zu den seit einiger Zeit diskutierten Ausbauplänen im Rahmen der Regionale, deren Verwirklichung zweifelhaft sei.

Die Sitzung des Stadtentwicklungsausschusses wird am 7. Januar, um 17 Uhr im Saal des Bürgerhauses stattfinden. Ursprünglich war die Sitzung für den Donnerstag dieser Woche geplant gewesen, wurde wegen der aktuellen Corona-Situation allerdings verschoben. Ein wesentliches Thema der Tagesordnungs ist auch die Entwicklung des Baugebietes Karthausen.

(s-g)