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Rheydter Squash-Club besiegt Airport Berlin in der Bundesliga

Squash-Überraschung : RSB besiegt Bundesliga-Vierten Berlin

Rheydts Squasher entfernen sich von den Abstiegsrängen. Youngster Wipperfürth feiert den ersten Sieg.

Für den Rheydter Sportclub RSB ist die Situation nun beruhigend. Er steht in der Bundesliga Nord nun vier Spieltage vor Schluss sieben Punkte von den Abstiegsrängen entfernt auf Platz fünf der Tabelle. Er unterlag wie erwartet am Samstag beim Tabellenführer Paderborn 0:4 und gewann tags darauf daheim 3:1 gegen den Bundesliga-Vierten Airport Berlin.

Der erst 16-jährige Jan Wipperfürth eröffnete die Partie gegen den Berliner Ü35-Spieler Alex Huston. In seinem vierten Bundesligaeinsatz gelang Wipperfürth nun sein erster Sieg in überzeugender Manier. Vom ersten Ballwechsel an war der aus Bettrath kommende Jugend-Nationalspieler der klar bessere Spieler, schneller und beweglicher. In den ersten beiden Sätzen dominierte der einstige Deutsche Jugendmeister und vielfache NRW-Meister klar, im dritten erarbeitete er sich sechs Matchbälle – und scheiterte zunächst noch an seinen Nerven. Im vierten Satz gelang es ihm, den Sack zuzumachen und seinen Verein mit 1:0 in Führung zu bringen. Simon Wolter kannte sein Gegenüber Julian Wolny aus dem Hinspiel über fünf knappe Sätze. Auch jetzt spielten die beiden erneut über die volle Distanz – doch nun mit dem besseren Ende für Wolter, der so den 2:0-Vorsprung sicherstellte. Somit war auf jeden Fall bereits ein Unentschieden für den RSB erreicht.

  • Das Bundesliga-Team (von links): Felix Göbel,
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Zum Match des Tages und zum echten Krimi wurde dann die Begegnung zwischen Mazen Gamal (Ägypten) und Auguste Dussourd (Frankreich), beide unter den Top 100 der Weltrangliste zu finden. Der Tempounterschied zu den anderen Partien, wie ihre Ballgeschwindigkeit und ihre Schnelligkeit, war dabei mit der präzisen Spielweise enorm. Von Anfang an war es zwischen den beiden ein harter Kampf um jeden Ball. Der körperlich größere Ägypter ging mit zwei Sätzen in Führung. Im dritten Satz lag er schnell wieder 2:0 vorne. Doch Dussourd motivierte sich sichtbar neu, als er vor die Glasscheibe klopfte und durchstartete. Er wechselte das Tempo und bestimmte mit genauen Ball-Stafetten das Spiel. Das bewegte sich dann auch zunehmend in Richtung des RSB-Spielers. Nach zwei langen und intensiven Stunden war es geschafft: Dussourd drehte das Spiel und gewann verdient mit 3:2 Sätzen. Damit siegte der RSB.