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HSV Langenfeld: Hans Sarpei ist eine Woche bei den Fußballerinnen zu Gast

Fußball, Frauen-Regionalliga : HSV-Frauen holen sich prominente Hilfe

Die Fußballerinnen des HSV Langenfeld stecken nach dem 1:2 in Mülheim tief im Abstiegskampf. Nun kommt Hans Sarpei und trainiert das Team unter der Woche für seine TV-Show „Das T steht für Coach“.

Auch die Rückkehr von Top-Torjägerin Julia Keppner konnte den Abwärtstrend der HSV-Frauen nicht stoppen. Beim SV Heißen Mülheim an der Ruhr unterlagen die Hucklenbrucherinnen aufgrund einer schwachen ersten Hälfte mit 1:2 (0:2). Im Kampf um den Klassenerhalt bekommt das Team nun prominente Unterstützung: Ex-Profi Hans Sarpei reist mit seinem Team von der TV-Show „Das T steht für Coach“ an die Heinrich-Völkel-Sportanlage, wird dort die Trainingswoche mitgestalten und die Mannschaft auf das wichtige Heimspiel gegen die SpVgg Steele 03/05 vorbereiten.

Die Langenfelderinnen fanden zu Beginn überhaupt nicht in die Partie. Shqipe Saliji brachte die Mülheimerinnen bereits nach vier Minuten in Führung. Auch nach dem Gegentreffer war der SV klar tonangebend. Folgerichtig erhöhte Leonie Müller bereits nach knapp zwanzig Spielminuten. „In der ersten Hälfte hat uns heute leider die Intensität gefehlt. Deshalb lagen wir zur Halbzeit verdient mit 0:2 zurück“, sagte Trainer Carsten Kerkhoff.

Nach dem Seitenwechsel zeigte sein Team ein anderes Gesicht. Dennoch musste der HSV auf den Anschlusstreffer, trotz größeren Spielanteilen und guten Möglichkeiten, bis in die Schlussphase warten. Diesen erzielte erst die kurz zuvor eingewechselte Lena Raucamp in der 88. Minute. In der Folge versuchte Kerkhoffs Elf zwar alles, ein zweiter Treffer sollte jedoch nicht mehr gelingen.

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So stand am Ende die nächste enttäuschende Niederlage auf der Anzeigetafel. „Wir haben das Spiel im zweiten Durchgang dominiert und nach dem Anschlusstreffer noch einmal großen Druck entwickelt. Doch leider wurden alle aussichtsreichenden Möglichkeiten gut vom Gegner verteidigt“, erzählte Kerkhoff. Durch die Pleite verpasste sein Team einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf. In der Tabelle hat sich dennoch nichts verändert. Der Vorsprung auf den SV Walbeck beträgt weiterhin einen Punkt, da die Gelderinnen ihre Partie beim Spitzenreiter FV Mönchengladbach erwartungsgemäß mit 0:2 (0:1) verloren haben. Heißen Mülheim konnte sich durch den Heimsieg gegen den HSV derweil auf neun Zähler absetzen und im Prinzip bereits für ein weiteres Jahr in der Niederrheinliga planen.

Für die HSV-Frauen steht am Sonntag ein sehr wichtiges Spiel an. Sie empfangen Steele, das bisher nur zehn Punkte geholt hat und durch die 2:4 (1:2)-Niederlage beim CfR Links am Wochenende bereits abgestiegen ist. Wenn die Hucklenbrucherinnen in der Liga bleiben möchten, ist ein Sieg gegen Steele Pflicht – mit Sarpeis Unterstützung.

HSV-Damen Schmitt – Linker, Schnatenberg (77. Raucamp), Zäh (46. Schwarz), Glass, Herhalt, Mager, Keppner, Wahl (60. Thal), Hutter, Busch