Der SV Helpenstein verliert in der Bezirksliga nach schwacher Leistung

Fußball : Helpenstein enttäuscht gegen Beeck

Fußball-Bezirksliga: Der 1. FC Heinsberg-Lieck feiert 4:0-Erfolg. Würm-Lindern kassiert späten Ausgleichstreffer.

Mit dem Punktgewinn gegen Rasensport Brand verlässt der TuS Rheinland Dremmen den Abstiegsplatz und übergibt diesen an den SV Helpenstein, der das Derby zuhause gegen Wegberg-Beeck II deutlich verlor. Der 1. FC Heinsberg-Lieck fährt einen klaren Erfolg zuhause gegen den FV Vaalserquartier ein. Wegen einer ganz schwachen ersten Halbzeit kassiert Sparta Gerderath die dritte Niederlage, verliert bei Alemannia Mariadorf.

SV Helpenstein – FC Wegberg-Beeck II 0:4 (0:1). „Wir haben einfach Scheiße am Schuh“, meinte ein restlos enttäuschter Helpensteiner Trainer André Lehnen, und bezieht sich damit auf die vielen Torchancen, die sein Team hat liegen lassen. Und dann scheiterte Robin Langer in der 70. Minute beim Spielstand von 0:2 auch noch mit einem an Dominik Hahn verwirkten Foulelfmeter. Beecks Torwart Niklas Aretz parierte, so wie zuvor bei vielen Großchancen der Platzherren auch schon. Das machte Beeck viel besser. Robin Jackels ließ sich in der 25. Minute seine Chance nicht nehmen, traf zum 0:1-Pausenstand. Auch nach dem 0:2 durch Benedikt Dreßen versuchte Helpenstein alles, traf aber einfach nicht. Nach dem besagten verschossenen Strafstoß der Hausherren war Beeck dann aber obenauf und erzielte zwei weitere Treffer. Aaron Allwicher in der 83. Minute zum 0:3, und erneut Dreßen nur zwei Minuten später zum 0:4.

1. FC Heinsberg-Lieck – FV Vaalserquartier 4:0 (1:0). FC-Trainer Edin Durakovic hatte ein starkes Gästeteam gesehen, das vor allem in den ersten dreißig Minuten der zweiten Halbzeit dominiert habe. Bis zur 75. Minute zehrten die Kreisstädter vom 1:0 durch Manfred Ngiambila aus der 31. Minute. Als Gino Krings dann in der 75. Minute einen Konter zum 2:0 abschloss, war der FC Heinsberg-Lieck wieder oben auf. Der aus Schafhausen zurückgekehrte Marcel Rohse machte dann in der Schlussphase mit zwei Toren den Deckel drauf (80./85.).

Alemannia Mariadorf – Sparta Gerderath 3:0 (2:0). „Leider haben wir eine ganz schwache erste Halbzeit gespielt“, sagte Sparta-Coach Bernd Nief. „In der zweiten Halbzeit haben wir es dann viel besser gemacht, haben Zweikämpfe gewonnen und auch die ein oder andere Torchance gehabt“, so Nief weiter. So aber durfte sich Mariadorfs Trainer Gabriele Angelo Di Benedetto über den nächsten Dreier seiner Landalemannen freuen. Die Tore für die Gastgeber erzielten Peter Szczyrba (18.), Alessio Pinna (31.) und Luca Heitzer (69.).

TuS Rheinland Dremmen – Rasensport Brand 2:2 (2:1). Bis in die Nachspielzeit standen die „Rheinländer“ vor ihrem ersten Saisonsieg, kassierten dann aber durch einen im Nachschuss von Timo Staritz genutzten Handelfmeter noch das 2:2. „Ärgerlich“, meinte TuS-Trainer Redzo Sakanovic, „aber so ist das nun mal im Fußball, die Hand hat im eigenen Strafraum nichts am Ball zu suchen, deshalb war der Elfer auch berechtigt“, bilanzierte der Trainer entwaffnend ehrlich weiter. Schon in der dritten Minute hatte Brands Malte Bartels-Lenting zum 0:1 getroffen, das Dremmen mit einem Doppelschlag noch vor der Pause durch David Schulz (40.) und Sascha Schopphoven (41.) drehte.

Concordia Oidtweiler – SG Union Würm-Lindern 1:1 (0:1). Vor rund 300 Zuschauern ging Würm-Lindern in der 43. Minute in Führung. Nach einem Foul an Andreas Kreutz in Oidtweilers Strafraum (43. Minute), zeigte Schiri Kleber sofort auf den Elfmeterpunkt. Von da verwandelte Steven Kohnen sicher zur 1:0-Pausenführung. In der zweiten Halbzeit war dann aber die Concordia am Drücker, stürmte mit Mann und Maus, traf aber nicht. Bis die siebte Minute der Nachspielzeit lief. Oidtweilers Manuel Lüttgens legte sich in gut 25 Metern Torentfernung zum Gästetor den Ball zum Freistoß zurecht. Und der Kick landete tatsächlich an Freund und Feind vorbei zum 1:1-Ausgleich im Union-Tor. Darüber war SG-Coach Jo Lambertz mächtig angefressen und beschwerte sich im Anschluss angesichts der langen Nachspielzeit so vehement beim Unparteiischen Kleber, dass ihm von diesem dann noch die rote Karte gezeigt wurde.

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