Politik in Grevenbroich SPD-Fraktion wählt Vorstand neu – Daniel Rinkert weiter an der Spitze

Grevenbroich · Daniel Rinkert bleibt weiter an der Spitze der SPD-Fraktion im Grevenbroicher Rat. Der Neurather, der seit September im Bundestag sitzt, wurde jetzt einstimmig wiedergewählt. Mitglied des Rates ist der 35-Jährige bereits seit 2009, wo er unter anderem Vorsitzender des Finanz- und des Schulausschusses war.

Bürgermeister Klaus Krützen (l.) und Stadtpartei-Chef Daniel Kober (r.) mit dem wiedergewählten Fraktionsvorstand.

Bürgermeister Klaus Krützen (l.) und Stadtpartei-Chef Daniel Kober (r.) mit dem wiedergewählten Fraktionsvorstand.

Foto: SPD

An seiner Seite kann Rinkert auf ein bewährtes Team setzen. Birgit Gericke aus Wevelinghoven und André Thalmann, Ratsherr für die Südstadt, wurden als stellvertretende Fraktionsvorsitzende wiedergewählt. Zudem wurde der Allrather Philipp Bolz einstimmig in seinem Amt als Fraktionsgeschäftsführer bestätigt. „Ich bedanke mich bei meiner Fraktion für das überwältigende Vertrauen. Gemeinsam mit dem restlichen Vorstand freue ich mich sehr auf die anstehenden Aufgaben und Herausforderungen in einem super Team“, sagte Rinkert.

In ihrer Wahl-Sitzung blickte die Fraktion auf die vergangenen zweieinhalb Jahre zurück, die sie als „erfolgreich“ abhakte. „Nach dem historischen Erfolg bei der Kommunalwahl 2020 konnten wir gemeinsam mit den Grünen und Mein Grevenbroich ein Bündnis des Fortschrittes eingehen“, so Rinkert. Gemeinsam mit Bürgermeister Klaus Krützen an der Spitze hätten zahlreiche Projekte in den Bereichen Mobilität, Wohnen, Schule, Kita, Sport und Klimaschutz in Grevenbroich verwirklicht werden können. „Zudem haben wir es geschafft, dass unsere Stadt nach mehr als 20 Jahren die Haushaltssicherung verlassen konnte und wir somit mehr Spielraum für Zukunftsinvestitionen haben. Das ist ein großer Erfolg dieser Kooperation.“

Ein besonderes Ziel für die zweite Hälfte der Wahlperiode soll der noch intensivere Austausch mit den Bürgern sein. Hierzu erklärt der Fraktionsvorsitzende: „Als SPD ist uns der direkte Draht zu den Grevenbroicherinnen und Grevenbroichern besonders wichtig. Daher schaffen wir nach der Corona-Pandemie ein neues Gesprächsformat mit dem Titel ,Grevenbroich im Dialog‘. Hier möchten wir gemeinsam mit Verbänden, Vereinen und den Bürgerinnen und Bürgern auf Augenhöhe darüber sprechen, was wir in Grevenbroich noch verbessern können. Die Ergebnisse unserer Gespräche wollen wir dann in unsere Ratsarbeit integrieren.“

Inhaltlich will die SPD-Fraktion in den nächsten Jahren gemeinsam mit dem Bürgermeister und den Kooperationspartnern besonders Maßnahmen zur attraktiven Innenstadt, einem modernen Mobilitätssystem sowie zur Neugestaltung des Flutgrabenquartiers voranbringen. „Und bei der Gestaltung des Strukturwandels und der Schaffung neuer, nachhaltiger und tariflich abgesicherter Arbeitsplätze werden mit der Neugestaltung des Kraftwerks Frimmersdorf einen großen Schritt gehen“, betonte Rinkert.

(NGZ)