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Politiker diskutieren über den Heimat-Preis in Issum

Vereinsleben im Altbier-Dorf : Issums Heimat-Preis ist auch gut für den lokalen Sport

Die Issumer FDP regte an, einen Sportförderpreis ins Leben zu rufen, mit dem erfolgreiche Sportler oder Mannschaften jährlich ausgezeichnet werden.

Für entbehrlich hielt das Gerd Stenmans. Der Fraktionsvorsitzende der Issumer CDU warf einen Blick in die Vergangenheit und erinnerte an den „Ball des Sports“, den es in der Altbier-Gemeinde gegeben hatte und der irgendwann eingeschlafen sei. „Wir haben Sportförderprogramme und so viele andere Möglichkeiten wie den Heimat-Preis, den Josef-Diebels-Bürgerpreis, die Stiftung Rückenwind“, zählte Stenmans auf. Er fände es schade, wenn diese Preise untergehen. „Die Idee eines Sportförderpreises hat seinen Reiz, aber ist das nicht mit dem Heimat-Preis erledigt?“, warf Sascha Kujath von der Issumer SPD als Frage auf. Der Heimat-Preis ist Teil des vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung NRW aufgelegten Förderprogramms und in diesem Jahr erstmals in der Gemeinde Issum vergeben worden. Der Preis ging in Issum in diesem Jahr an die St.-Nicolai-Bruderschaft, die ihr 600-jähriges Bestehen feierte.

Auch im nächsten Jahr soll der Heimat-Preis verliehen werden. Ausdrücklich sind auch Beiträge „zur sportlichen Ertüchtigung oder außerschulischen Aus- und Weiterbildung von Jugendlichen“ erwähnt, die als förderungswürdig gelten. Der Punkt ist nachträglich nach den politischen Beratungen in Issum eingefügt worden. Dotiert ist der Preis mit 5000 Euro, die auf bis zu drei Preisträger aufgeteilt werden können. Mit dem Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen soll ab April von Seiten der Gemeinde gestartet werden. Die FDP Issum nahm den Antrag für den mit 5000 Euro angesetzten Sportförderpreis zurück. „Das, was wir wollten, ist im Heimat-Preis inbegriffen“, stellt die FDP-Fraktionsvorsitzende Brigitte Viefers zufrieden fest.