Volleyball : Kevelaerer SV wendet drohende Talfahrt ab

Volleyball-Verbandsliga der Männer: TuS 08 Lintorf – Kevelaerer SV 1:3 (30:32, 25:21, 22:25, 18:25). Das Geschehen in der ausgeglichenen Verbandsliga-Gruppe 2 ist an Spannung kaum zu überbieten – den Tabellendritten Osterather TV und den Drittletzten TuS Lintorf trennen gerade einmal fünf Punkte.

Entsprechend groß war die Erleichterung der Kevelaerer Volleyballer nach dem wichtigen Auswärtssieg, zumal sich nach dem schwachen Auftritt beim 1:3 eine drohende Talfahrt abgezeichnet hatte.

Die Vorzeichen standen gar nicht einmal sonderlich gut, da die Gäste auf ihren erkrankten Außenangreifer Sebastian Derrix verzichten mussten. Trotz dieses Handicaps erwischte der KSV einen guten Start und lag schnell mit 7:1 vorne. Dann schlichen sich allerdings Fehler ein. Beim Stand von 8:7 für Lintorf reagierte Heike Thyssen und brachte Marco Bergers für Marc Ophey auf der Außenposition. Das Spiel stabilisierte sich wieder – beide Mannschaften schenkten sich nichts. So ging es schließlich in die Verlängerung. Das Aufschlagrecht wechselte immer wieder. Letztlich sorgte Mirko Novak mit zwei Punkten bei eigener Aufgabe zum 32:30 für die Entscheidung.

Auch der zweite Satz zwei war eine spannende Angelegenheit. Der Kevelaerer SV brachte den Gegner durch leichtfertige Fehler immer wieder ins Spiel. Das sollte sich rächen. Mit einem 25:21 sorgte der Gastgeber zunächst für den Ausgleich. Marc Ophey, zwischenzeitlich wieder ins Spiel gekommen, agierte fortan wesentlich konzentrierter und entsprechend erfolgreich. Im dritten Durchgang ging der KSV mit 14:4 in Führung und brachte den Satz mit 25:22 nach Hause. Die Gäste ließen sich jetzt die Chance auf die vollen drei Punkte nicht mehr nehmen. Marcel Thyssen, der immer noch an den Folgen eines Schlüsselbeinbruchs leidet, hatte ein Erfolgserlebnis, als ihm die Aufgabe zum Matchball gelang. Der Kevelaerer SV hat jetzt 13 Punkte auf seinem Konto und verbesserte sich auf den vierten Tabellenplatz. „Wir wollten den Anschluss an die Spitze wieder herstellen. Das ist uns geglückt. Jetzt können wir in Ruhe die Pause genießen“, meinte KSV-Trainerin Heike Thyssen nach der Begegnung. Kevelaerer SV: Berger, Broeckmann, Kannenberg, Nobbers, Novak, Ophey, Reschke, Thyssen, Verhoeven.

Volleyball-Bezirksliga der Männer: VBC Goch – Kevelaerer SV II 0:3 (15:25, 20:25, 6:25). In einer einseitigen Partie gelang der Reserve des Kevelaerer SV ein klarer Erfolg. Gegen das sieglose Schlusslicht aus Goch benötigte die Mannschaft gerade einmal 53 Minuten. Andreas Holtappels war als Betreuer und Spieler in doppelter Funktion im Einsatz, konnte das einseitige Geschehen aber lange in aller Ruhe von der Bank aus verfolgen. Die Dominanz der KSV-Reserve war einfach zu groß, wenn auch nicht immer alle Möglichkeiten konsequent umgesetzt wurden. Ein Beleg der Kräfteverhältnisse war der dritte Satz, in dem Andreas Holtappels die Mannschaft zu einem 25:6 führte. Der KSV II überwintert damit auf dem vierten Tabellenplatz.

Kevelaerer SV II: Broeckmann, Eyll, Holtappels, Kannenberg, Nikrandt, Ophey, Peters, Reuters, Tönißen.