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Erkelenz: Mehr Geld gegen Leerstände

Förderung vom Land für den Kreis Heinsberg und Erkelenz : Mehr Geld gegen Leerstände

Erkelenz erhält knapp 133.000 Euro für neue Geschäfte in der Innenstadt. Darüber informieren die beiden CDU-Landtagsabgeordneten Thomas Schnelle und Bernd Krückel.

Leerstehende Ladenlokale sind auch in den Städten des Erkelenzer Landes ein zunehmendes Problem. In Erkelenz steuert die Wirtschaftsförderung der Stadt mit Mitteln des Landes NRW seit dem vergangenen Jahr dagegen und vermietet Geschäfte für zwei Jahre für einen deutlich günstigeren Betrag. Wie die Landesregierung nun bekanntgegeben hat, wird das Projekt auch in Erkelenz ausgebaut. Die Stadt soll noch einmal 132.750 Euro für das Sofortprogramm Innenstadt erhalten.

„Wir müssen die Zentren lebendig halten, denn von starken Zentren profitieren alle im Kreis Heinsberg. Corona hat vor allem den Einzelhandel in unseren Städten stark getroffen und die Konkurrenz mit den großen Onlineanbietern drastisch verschärft“, teilen die Heinsberger CDU-Landtagsabgeordneten Bernd Krückel und Thomas Schnelle mit. Insgesamt gibt es für den Kreis knapp eine Million Euro, den Rest der Fördermittel erhalten die Städte Heinsberg und Übach-Palenberg.

In Erkelenz sind auf diese Weise bereits vier Lokale im Zentrum vermietet worden: Zunächst zog der Herrenausstatter Funk auf die Aachener Straße, am Markt kam später das Bistrorante Santi hinzu. Im Herbst eröffnete ebenfalls an der Aachener Straße die Boutique Saint James, neu ist auf der Straße nun auch die Kreativwerkstatt Basislager. Für den Zeitraum von zwei Jahren zahlen die Inhaber nur 20 Prozent der eigentlichen Miete, der Rest wird vom Land und zu einem kleinen Teil auch von der Stadt übernommen. Einige weitere Läden sollen in den kommenden Monaten noch hinzukommen, auch direkt am Markt gibt es noch leerstehende Lokale, etwa das ehemalige Modegeschäft an der Ecke Markt/Kölner Straße.

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Neu ist, dass die Kommunen das Geld auch für Umbauten oder die Schaffung von Innenstadtqualität, etwa durch das Pflanzen neuer Bäume, nutzen können. „Wir sind sicher: Unsere Innenstädte haben eine lebendige Zukunft vor sich – aber unsere Entscheiderinnen und Entscheider vor Ort brauchen jetzt die Handlungsfreiheit, um auf Entwicklungen zu reagieren und Neues zu wagen“, sagen die CDU-Abgeordneten.