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Eishockey: Playoff-Start gegen Regensburg

Eishockey : Playoff-Start gegen Regensburg

Zum Ende der Gruppenphase in der Aufstiegsrunde gönnte sich Eishockey-Oberligist EVD ein Freundschaftsspiel. Vor 945 Zuschauern in der Scania-Arena schluderten sich die Füchse zu einem 3:2 (0:1, 1:1, 1:0, 1:0) nach Verlängerung.

Alle Männerarbeit war längst getan. Der 4:2 (1:0, 2:2,1:0)-Sieg am Freitag vor mehr als 4000 Fans bei den Kassel Huskies bescherte bereits den angestrebten ersten Platz vor dem Start in die Playoffs. Der Gegner in der Serie "Best of five" am kommenden Freitag steht fest: Die Füchse treffen als Bester der Setzliste auf die Eisbären Regensburg, dem Vierten aus dem Süden.

Die Aufgabe wird beinhart. Franz Fritzmeier sagt über den Gegner: "Regensburg hat rechtzeitig zu den Playoffs zur Form gefunden."

Vor dem Viertelfinale genossen die Füchse gestern den "freien" Abend gegen Timmendorf. Trainer Fritzmeier gönnte Ersatzkeeper Etienne Renkewitz ein Spiel und schonte Björn Linda. Pascal Behlau, der gemeinhin nur übers Eis rutscht, wenn ein zweiter Mann für die Strafbank gebraucht wird, kam ebenso zu Einsatzzeiten wie Jungstürmer Marius Schmidt.

Der Coach hatte vor dem Spiel sein Personal eingeschworen, sich in einer Partie ohne Bedeutung nicht gehen zu lassen. Doch die Hausherren ließen Konzentration und Kombinationssicherheit vermissen. Zudem gingen sie schlampig mit den wenigen Chancen um. Clarke Breitkreuz (17.) "vollendete" einen Konter über Daniel Huhn mit einem harmlosen Schuss vor den Bauch des Goalies.

Patrick Gogulla (50.) traf frei stehend nicht mal das Tor. Die Beach Boys zeigten sich nicht undankbar und trafen durch Eddy Rinke (15.) und Erich Dumpis (44.) zu einer verdienten 2:0-Führung. Alexander Preibisch verkürzte in Unterzahl. Damit war das Signal zur Aufholjagd geblasen. Norman Hauner verstand es mit dem 2:2 (54.) und dem 3:2 in der Overtime perfekt.

Was der EVD in dieser Saison wirklich drauf hat, zeigten sie in Kassel. Die Begegnung hatte Playoff-Charakter, denn die Hausherren brauchten unbedingt Zählbares. Die Füchse hielten mit einer taktisch sauberen Leistung und einem bärenstarken Björn Linda dagegen. Körperlich hart im ersten Drittel bei der Sache nutzte der EVD einen der wenigen Überzahlmöglichkeiten zur 1:0-Führung durch Norman Hauner (4.).

Im Mitteldrittel sorgten Mats Schöbel und Alex Preibisch (29.) mit einem Doppelpack innerhalb von 33 Sekunden für das 3:0. Die Huskies witterten nach zwei Toren durch Heinrich (31.) und Kostyrew (34.)wieder die Spur. Im Schlussabschnitt verteidigte der EVD jedoch klug den Vorsprung und entschied in letzter Minute mit Christoph Ziolkowskis Schuss ins leere Tor das Spiel.

Statistik: Kassel — EVD: 0:1 Hauner (4./5:4), 0:2 Schöbel (29.), 0:3 Preibisch (29.) 1:3 Heinrich (31. /5-4), 2:3 Kostyrev (34.) 2:4 C. Ziolkowski (60. /4-5, ENG). Strafen: Kassel 10 + 10 (Glusanok), Duisburg 18 + 10 (Schmidt). Zuschauer: 4462. EVD — Timmendorf: 0:1 E. Rinke (15.), 0:2 Dumpis (24.), 1:2 Preibisch (36./4:5). 2:2 Hauner (54.), 3:2 Hauner (62./4:3) Strafen: 8+10 (Breitkreuz), 12+10 (E. Rinke)+ 10 Saggau. Zuschauer: 945.

(kew)