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Fußball: Beim MSV II steht die Null

Fußball : Beim MSV II steht die Null

Im zehnten Spiel in Folge hat die zweite Mannschaft des MSV Duisburg in der Fußball-NRW-Liga keinen Gegentreffer erzielt. Die Mannschaft von Trainer Djuradj Vasic gewann gegen den TuS Dornberg mit 4:0.

In der 90. Minute der Partie des MSV Duisburg II daheim gegen den TuS Dornberg verwandelte die Profi-Leihgabe Flamur Kastrati ein lockeres Zuspiel von Tobias Portmann in einen zauberschönen Heber zum 4:0. Da dachte sich Schiedsrichter Jonas Höhn offenbar: Besser kann es nicht mehr werden und pfiff die Partie einige Sekunden vor der Zeit ab. Auch in Ordnung. Das Meidericher Team in der Fußball-NRW-Liga hatte nach einer überzeugenden Vorstellung den erwarteten Sieg gegen einen Neuling aus dem unteren Tabellendrittel eingefahren. Zehn Punkte sammelte die Zweite zum Rückrundenstart ein. Mit dieser Bilanz dürfen die Zebras auf den direkten Aufstieg in die Regionalliga hoffen. Im Übrigen bleibt es dabei: Gewinnen die Meidericher, dann ohne eine Gegentor. Auch beim zehnten Saisonerfolg stand die Null.

Trainer Djuradj Vasic orientierte sich in seiner Bilanz dagegen an anderen statistischen Feinheiten. "Ich hatte vor dem Spiel der Mannschaft gesagt, dass sie zuhause endlich mal wieder zwei Tore schießen soll. Das ist uns schon lange nicht mehr gelungen." Gestern gelangen sogar zwei Tore pro Halbzeit.

Die Pflicht hatten die Hausherren bereits nach 25 Minuten mit einem Doppelschlag erledigt. Zunächst traf Büyamin Aksoy (23.) mit einem Schlenzer von der linken Seite zum 1:0. Kaum waren die Arme nach dem Jubel wieder unten, da überwand Andre Dej mit einem Heber von der rechten Seite den sichtlich überraschten Gäste-Keeper Daniel Riemer. Die Partie war damit praktisch entschieden. Zu souverän gestalteten die Hausherren ihren Vortrag. In der Defensive brannte wenig an. Vor der Kette fegten Daniel Reiche und Sergej Karimow sauber. Marcel Lenz im MSV-Tor konnte sich lediglich bei einem Schuss von Ufuk Basdas in der zweiten Halbzeit auszeichnen. Offensiv beschäftigte der MSV den Gast mit schnellem und direktem Spiel. Flamur Kastrati, dem Oliver Reck Spielpraxis und ein Erfolgserlebnis in der Zweiten gönnte, stand da oft im Mittelpunkt. Schnell und aggressiv setzte sich der Stürmer in Szene, war allerdings in seinen Aktionen nicht sehr effizient. Immerhin, der Norweger fiel auf und das muss man von einem Profi in der fünften Klasse erwarten. In der 48. Minute hatte er dann aber wirklich Pech. Den hohen Ball von Andre Dej hätte er locker über die Linie befördert. Freilich, der Dornberger Julian Stöckner war vor ihm dran und erzielte per Eigentor das 3:0. Damit hatte der lange Rest der Partie begonnen. Der MSV brachte den Vorsprung klug agierend über die Zeit. Zu Chancen kamen die Zebras ebenfalls. Aber erst Kastratis Heber fand noch einmal das Ziel.

(kew)