Dormagen: Ineos-Rundbau soll Standort stärken

Dormagener Wirtschaft : Ineos-Rundbau soll Standort stärken

Das 2018 bezogene Verwaltungsgebäude an der B 9 ist offiziell eingeweiht worden.

Nach dem Bezug im vergangenen Jahr hat das Petrochemie-Unternehmen Ineos sein neues Verwaltungsgebäude an der Bundesstraße 9 nun auch offiziell eingeweiht. Zu einer Feierstunde in dem markanten Rundbau an der Stadtgrenze von Dormagen und Köln waren am Montag rund 100 geladene Gäste aus Politik und Verwaltung gekommen, darunter die Kölner Regierungspräsidentin Gisela Walsken, Ministerialdirigent Tobias Traupel, Dormagens Bürgermeister Erik Lierenfeld und der Landrat des Rhein-Kreises Neuss, Hans-Jürgen Petrauschke. Empfangen wurden sie unter anderen von den Ineos-Geschäftsführern Axel Göhrt und Patrick Giefers, vom Aufsichtsratsvorsitzenden Gerd Franken und von Betriebsratschef Rainer Müller. Das rund 12.000 Quadratmeter große Gebäude, das den Namen „Ineos One“ trägt, bietet Platz für rund 400 Beschäftigte. Das am Rhein gelegene Gebäude mit den großen Fensterfronten stärke den Ineos-Standort, sagte Giefers. Insgesamt arbeiten dort rund 2200 Menschen.

Das Baukonzept von „Ineos One“ setze auf ein modernes, offenes und freundliches Arbeitsumfeld mit Großraumbüros, 40 verschiedenen Besprechungsräumen, einer modernen Kantine und Kaffeebar sowie einem eigenen Fitnessbereich. „In diesem Umfeld ist die Produktivität unvergleichlich höher“, glaubt Geschäftsführer Giefers.

Mit der Gestaltung des Bürogebäudes leiste das Unternehmen einen Beitrag zur Gesundheitsförderung der Beschäftigten. Bei der technischen Planung und Ausstattung des Gebäudes wurde insbesondere auf Ressourceneffizienz Wert gelegt; zudemwurden umweltverträgliche und nachhaltige Bau- und Werkstoffe eingesetzt. Architekt Jürgen Gendriesch: „Mit unserem neuen Haus für die Menschen von Ineos schaffen wir Orte für die Entwicklung der zukunftsweisenden Unternehmenskultur.“

NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart, der kurzfristig absagen musste, ließ über Ministerialdirigent Traupel erklären: „Eine solch zukunftsweisende Investition wird sich langfristig rechnen. Mehr Vertrauen, mehr Miteinander und mehr Motivation tragen dazu bei, dass neue, innovative Ideen entstehen, die damit zur Wettbewerbsfähigkeit der chemischen Industrie in Nordrhein-Westfalen beitragen.“

Den Auftakt der Feierstunde bildete eine ökumenische Weihe des Gebäudes. Später hatten die Gäste Gelegenheit zu einem Rundgang. Für Musik sorgte Andrea Magiera.

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