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Borussia Mönchengladbach: U23 trifft bei Fortuna Köln auf alten Bekannten

Regionalliga : Borussias U23 trifft bei Fortuna Köln auf einen alten Bekannten

Bei Aufstiegskandidat Fortuna Köln, der vom ehemaligen Gladbacher Co-Trainer Alexander Ende trainiert wird, will Borussias U23 ihre Negativserie beenden. Coach Heiko Vogel weiß indes um die Schwere der Aufgabe gegen das Regionalliga-Spitzenteam.

Nach der unglücklichen Niederlage gegen das Spitzenteam des Wuppertaler SV wird es für Borussias U23 am Samstag (14 Uhr) nicht leichter, der Serie von nun schon sechs Niederlagen in Folge ein Ende zu bereiten. Denn die Reise für die Gladbacher Zweitvertretung geht in der Regionalliga West zu Fortuna Köln, und damit zu einem heißen Anwärter auf den Aufstieg in die Dritte Liga. Die Kölner rangieren aktuell auf dem vierten Rang, haben allerdings ein Spiel weniger absolviert als die Teams vor ihnen und wären bei einem Sieg in diesem Spiel punktgleich mit Spitzenreiter Rot-Weiss Essen.

Auf der Trainerbank der Fortunen sitzt seit anderthalb Jahren in Alexander Ende ein alter Bekannter bei den Borussen. Vier Jahre lang war er bei den Gladbachern Co-Trainer unter Arie van Lent, zuvor auch schon im Jugendbereich tätig. „Alex war bei mir lange genug Assistent, und er hatte stets eine gute Einstellung zum Fußball. Er hat in der Zeit sicher Sachen gesehen, die er gut fand, aber auch welche, wo ihm klar war, dass er das selbst anders machen möchte“, erklärt van Lent, der bis zum Sommer 2020 mit Ende die U23 coachte. „Alex kennt sich in Köln aus, er hat da ja auch aktiv gespielt, und man gibt ihm dort die Möglichkeit, etwas zu entwickeln. Und das ist ihm sehr gut gelungen. Die Kölner haben eine gute Mannschaft beisammen“, lobt der Ex-Chef.

Mit nur zehn Gegentreffern in 16 Partien wissen auch die Borussen, dass sie eine der besten Abwehrreihen der Liga zu bespielen haben. Zwölf Ligaspiele in Folge haben die Kölner nicht mehr verloren, zuletzt Ende August mit 1:2 gegen Spitzenreiter Rot-Weiss Essen.

Borussias Coach Heiko Vogel wird derweil unter der Woche vor allem auch damit zu tun gehabt haben, die Köpfe seiner jungen Schützlinge wieder nach oben zu bekommen. Denn die zahlreichen ausgelassenen Chancen im Spiel gegen den Dritten Wuppertaler SV, dem die Mannschaft keineswegs hätte unterliegen müssen, dürften dem einen oder anderen Borussen noch nachgelaufen sein.

„Sich damit zu lange zu beschäftigen, hilft uns aber auch nicht weiter. Wir müssen ruhig weiter arbeiten und versuchen, das Beste aus der Situation zu machen“, sagt Vogel, wissend, dass die Lage natürlich personell kompliziert bleibt. Andererseits hat die Partie gegen die Wuppertaler gezeigt, dass sich das Team auch gegen starke Gegner Chancen erspielen kann. Das war zuvor gegen deutlich schwächere Mannschaften nicht immer so. Die Borussen müssen dabei natürlich darauf achten, die Balance mit der Defensive zu halten.

Einen Vorteil dürfte Alex Ende derweil allerdings nicht mehr haben. Denn die Zahl von Spielern, die er bei den Borussen noch gecoacht hat, ist verschwindend gering geworden.