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1. FC Köln: Toni Leistner übernimmt Trainer-Gehälter von Kindheitsklub

Unterstützung in der Corona-Krise : Köln-Profi Leistner übernimmt Trainer-Gehälter von Jugendverein

Toni Leistner vom 1. FC Köln unterstützt seinen Kindheitsklub mit einer noblen Geste. Auch Nationalspieler Julian Draxler hilft mehreren Fußballklubs in seiner Heimatstadt Gladbeck mit einer Spende.

„Nie vergessen, wo man herkommt. Deswegen möchte ich unterstützen, indem ich die Gehälter der Jugendtrainer meines Jugendvereins SC Borea Dresden in diesem Monat übernehme, dass auch in Zukunft Talente für den Dresdner Fußball heranwachsen können“, teilte der Verteidiger des 1. FC Köln via Twitter mit. Dazu postete Leistner ein Foto von sich mit einem Borea-Trikot.

Der 29-Jährige war vor zehn Jahren von Borea zu Dynamo Dresden gewechselt. Über die Stationen Hallescher FC, erneut Dynamo und Union Berlin landete Leistner im Sommer 2018 in London bei den Queens Park Rangers. Im Januar lieh Köln den Innenverteidiger bis zum 30. Juni aus. In der Rückrunde hat Leistner bisher vier Spiele bestritten.

Auch Nationalspieler Julian Draxler unterstützt sieben Fußballklubs in seiner Heimatstadt Gladbeck in Nordrhein-Westfalen mit einer Spende. "Sie deckt die Kosten aller Fußballvereine bis zum Saisonende, damit sie den Spielbetrieb auch nach Corona fortsetzen können", schrieb der Profi von Paris St. Germain auf Facebook.

In einem Videochat mit Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland sprach Draxler zudem noch über sein Engagement bei der Initiative "WeKickCorona" seiner Nationalmannschaftskollegen Joshua Kimmich und Leon Goretzka sowie bei Projekten der Unicef, dem Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. "Dabei ist es mir eine Herzensangelegenheit, auch an meine Heimat zu denken - und Amateurfußball in Gladbeck bedeutet für mich bis heute Heimat", fügte Draxler hinzu.

Dabei dachte der Rio-Weltmeister vor allem an die Jugend. "Wenn die Vereine es nicht schaffen, aus der Krise herauszukommen, dann sind viele Jungs und Mädels davon sehr betroffen", sagte Draxler und stellte klar: "Ohne Gladbeck kein Paris."

(dpa)