Viel Freizeit für wenig Urlaub: 2001 ist arbeitnehmerfreundlich

Viel Freizeit für wenig Urlaub : 2001 ist arbeitnehmerfreundlich

Hamburg (dpa). Viel Freizeit für wenige Urlaubstage: Wer 2001 seinen Urlaub geschickt mit Wochenenden und Feiertagen verbindet, kann den ein oder anderen Kurztripp einplanen. Die Feiertage liegen sehr arbeitnehmerfreundlich. Bei den bundesweit einheitlichen Feiertagen lassen sich durch den Einsatz von nur 13 Urlaubstagen übers Jahr gesehen 37 freie Tage herausschlagen.

Aus vier mach neun - diese Formel funktioniert schon in der ersten Woche des Jahres. Mit vier Urlaubstagen nach dem 1. Januar (Montag) lassen sich zusammen mit den davor und danach liegenden Wochenenden neun freie Tage verleben. Gleiches klappt um den 3. Oktober (Mittwoch).

Im Wonnemonat Mai bieten sich gleich zwei Wochenenden für eine Verlängerung an. Mit je einem Brückentag vor dem 1. Mai (Dienstag) und nach Himmelfahrt am 24. Mai (Donnerstag) lassen sich jeweils vier freie Tage arrangieren.

Auch eine ausgedehnte Reise zu Weihnachten und Silvester würde im kommenden Jahr das Urlaubstage-Konto nicht zu sehr belasten. Wer vom 22. Dezember (Samstag) bis einschließlich 1. Janunar 2002 (Dienstag) insgesamt elf Tage verreisen möchte, müsste nur am 27. und 28. Dezember sowie an den "halben" Tagen 24. und 31. Dezember Urlaub opfern.

Weniger Feiertage im Norden

In einigen Bundesländern laden außerdem die zusätzlichen Feiertage zu einer vorausschauenden Urlaubsplanung ein. In Sachsen sind der Reformationstag am 31. Oktober und der Buß- und Bettag am 21. November arbeitsfrei. Da beide Termine auf einen Mittwoch fallen, böte sich auch hier das Muster "neun aus vier" an.

Fronleichnam am 14. Juni und Allerheiligen am 1. November, die jeweils auf einen Donnerstag fallen, eignen sich bei Einsatz eines Brückentages für ein verlängertes Wochenende. Von beiden Feiertagen profitieren die Arbeitnehmer in Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein- Westfalen, Rheinland-Pfalz sowie im Saarland und in Teilen von Thüringen.

Weniger günstig sieht es in Berlin, Bremen, Hamburg, Schleswig- Holstein und Niedersachsen aus. In den Ländern mit den traditionell wenigsten Feiertagen müssen Arbeitnehmer sich auf die klassischen Gelegenheiten wie Ostern oder Pfingsten beschränken, wenn sie mit möglichst wenig Urlaubstagen möglichst lange verreisen wollen.

(RPO Archiv)