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Xanten: Bürger beklagt sich über zu viele Kleinkinder im Kneippbecken

Kurpark in Xanten : Ärger über Kinder im Kneippbecken

Als der Kurpark in Xanten errichtet wurde, wurde neben dem Gradierwerk auch ein Kneippbecken gebaut. Gerade wenn es warm ist, ist sehr beliebt. Aber zum Wassertreten könne es kaum benutzt werden, weil es als Planschbecken missbraucht werde, beklagt ein Bürger.

Im Bürgerforum der Stadt Xanten hat sich ein Teilnehmer darüber beschwert, dass es aus seiner Sicht nicht mehr möglich sei, das Kneippbecken am Gradierwerk noch als Kneippbecken zu benutzen, weil zu oft Kleinkinder darin spielten. Es sei zu einem „Planschbecken für Pampers-Träger“ geworden, sagte der Bürger. Er sei oft am Kneippbecken und sehe immer Kleinkinder darin. Er schlug vor, dass die Benutzung des Beckens erst ab zwölf oder 15 Jahre erlaubt und ein entsprechendes Schild aufgestellt werde.

Vertreter der Politik und der Verwaltung zeigten grundsätzlich Verständnis dafür, dass der Bürger das Kneippbecken auch als Kneippbecken benutzen wolle. Aber sie machten genauso deutlich, dass sie sich freuten, wenn die Anlage auch von Familien mit Kindern angenommen werde. So äußerten sich Peter Hilbig von der Freien Bürger-Initiative (FBI) als Moderator des Bürgerforums und Bürgermeister Thomas Görtz. Dann solle für Kinder woanders noch ein Planschbecken errichtet werden, forderte der Bürger.

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Natürlich sei es nicht die Nutzung, die ursprünglich geplant gewesen sei, sagte Görtz. Aber es lasse sich kaum verhindern. „Sie können ein Schild dort hinstellen oder auch einen Sheriff, der dort aufpasst, es wird trotzdem passieren.“ Das Wasser ziehe die Menschen an, das werde einmal mehr deutlich. Das sei auch einer der Gründe, warum die Verwaltung vorgeschlagen habe, in der Nähe einen Wasserspielplatz bauen zu lassen, wenn der Parkplatz an der Ecke von Bahnhofstraße und Westwall verkleinert werde. „Damit die Kinder dorthin gehen, wo der richtige Spielplatz ist.“ Aber natürlich sei es auch eine Frage der Kosten. Dazu läuft eine Debatte im Stadtrat.

Im Bürgerforum haben Einwohner die Möglichkeit, mit Vertretern des Rates und der Verwaltung über die Entwicklung der Stadt zu sprechen.

(wer)