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Wermelskirchen: Team der Stadt schlägt All-Stars von Pohlhausen mit 7:2

Fußball in Wermelskirchen : Stadtteam schlägt Tura Pohlhausen erneut

Das Freundschaftsspiel anlässlich des 125-jährigen Bestehens des Vereins verlieren die Tura-Allstars mit 2:7. Schon das erste Auseinandertreffen entschied das Team der Stadt für sich.

Die Resonanz auf die Einladung des Tura Pohlhausen war am Samstagnachmittag groß. Die Politiker und die Mitglieder des Rates kamen mit Ehrgeiz und Spaß auf den Sportplatz Pohlhausen, um ihre Stellung gegen die Tura-Allstars zu verteidigen. Das Freundschaftsspiel zum 125-jährigen Bestehen des Vereins war nämlich keine Premiere. „Zur Einweihung des Platzes haben unsere Allstars schon mal gegen die Verwaltung gespielt und damals leider verloren“, sagt Tura-Schatzmeister Lutz Schellenberger.

Nicht nur auf dem Platz viel los, sondern auch am Spielfeldrand. Freunde des Vereins und des Stadtrates verfolgten das Spiel gespannt. „Wir sind froh, dass Spiele in dieser Größenordnung wieder stattfinden können und unser Jubiläum zumindest im kleinen Rahmen gefeiert wird. Am 24. Oktober, an unserem Gründungsdatum, können wir dann hoffentlich die geplante Feierstunde durchführen.“ Dass geplante Veranstaltungen, wie das Osterfeuer aufgrund der Corona-Krise abgesagt werden mussten, findet Lutz Schellenberger schade. „Natürlich haben wir uns das Jubiläum anders vorgestellt. Wie die meisten Vereine konnten wir auch die Saison nicht zu Ende spielen.“

Weil der Fußball in den vergangenen Monaten zu kurz gekommen ist, war das Spiel am Samstag besonders ausgelassen. Bereits in den ersten 15 Minuten zeigte sich das Team der Stadt schon treffsicher und ließ Tura-Keeper Marco Inden keine Chance. Für das Stadt-Team hütete Karl-Heinz Wilke das Tor. „Zu seiner Mannschaft gehört auch Marco Frommenkord, der als Bürgermeisterkandidat bei der Kommunalwahl angetreten ist“, sagte Lutz Schellenberger.

Benny Lenz gab am Samstag in der ersten Spielhälfte alles für die Tura-Allstars und schätzte das Spiel zu diesem Zeitpunkt noch als ausgeglichen ein. „Es gibt viele schnelle Wechsel, Angriffe und Torchancen. Alle Spieler spielen fair, aber lassen auch keine Gelegenheit ungenutzt. In den ersten Minuten würde ich die Mannschaften als ungefähr gleichstark einschätzen.“ Für Benny Lenz selbst war das Spiel am Samstag übrigens das erste für den Verein, in dem eigentlich nur sein Sohn bei Tura Fußball.

Nach 90 Minuten hieß es 7:2 für das Team der Stadt, das damit die Tura-Allstars zum zweiten Mal bezwang.