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Wermelskirchen: ADFC startet Fahrradklima-Test

Ergebnisse in 2021 : ADFC startet Fahrradklima-Test in Wermelskirchen

Der alle zwei Jahre stattfindende, bundesweite „ADFC Fahrradklima-Test“ hat begonnen. Im Rahmen der Umfrage zur Fahrradfreundlichkeit können die Wermelskirchener zwischen dem 1. September und 30. November ihre Stadt bewerten.

Mehr als 170.000 Bürgerinnen und Bürger haben 2018 bundesweit mitgemacht und die Situation in über 600 Städten beurteilt. Viele Städte schlossen beim letzten ADFC-Fahrradklima-Test schlecht ab. Wermelskirchen beispielsweise wurde lediglich mit 4,2 benotet und kam auf Platz 247 von 311 in der Größenklasse der Städte zwischen 20.000 und 50.000 Einwohnern. „Das halten wir für ausbaufähig“, sagt Sabine Krämer-Kox, ADFC Wermelskirchen/Burscheid.

ADFC-Vorstandsmitglied Bernhard Werheid für RheinBerg-Oberberg ergänzt: „Viele Städte im Bergischen Land haben das Angebot, insbesondere für den Alltags-Radverkehr, in letzter Zeit nicht genug verbessert. Jetzt geht es um die Frage: Werden die Bürgerinnen und Bürgern diese Politik weiter unterstützen oder am 13. September eine Änderung herbeiführen? Was läuft schon gut – was kann noch besser werden?“ Er bittet alle Radfahrer und auch andere Verkehrsteilnehmer, sich ein paar Minuten Zeit für Umfrage zu nehmen.

Bei der Online-Umfrage werden 27 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt – beispielsweise, ob das Radfahren Spaß oder Stress bedeutet, ob Radwege von Falschparkern freigehalten werden und ob sich das Radfahren auch für Neuaufsteiger sicher anfühlt.

Die Umfrage findet über die Internetseite www.fahrradklima-test.adfc.de statt. Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2021 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben.

Der Test wird umso aussagekräftiger, je mehr Menschen mitmachen. In Städten wie Wermelskirchen mit 20.000 bis 50.000 Einwohnern beträgt die Mindestteilnehmerzahl 75. Beteiligen sich genügend Bürger an der Umfrage, kommt die Stadt in ein bundesweites Ranking. Nach Auswertung des Tests präsentiert der ADFC den jeweiligen Stadtverwaltungen die Ergebnisse. Die Verantwortlichen in Politik und Verwaltung haben somit Gelegenheit, direkte Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten in der Fahrrad-Infrastruktur zu erhalten.