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Wermelskirchen Klicki: Das sind unfaire Wahlkampfmethoden

Politik in Wermelskirchen : Klicki: unfaire Wahlkampfmethoden

Der CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Klicki reagiert jetzt auf das Statement des Bürgermeisters Rainer Bleek. Dabei geht es um Aussagen über den Standort Hünger im Jahr 2017.

(tei.-) Mit Unverständnis reagierte der CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Klicki über die Verlautbarungen des Bürgermeisters. Seine Aussage, dass Klicki nur die halbe Wahrheit schreibe, sei der erneute Versuch eines SPD-Politikers, den Fraktionsvorsitzenden der Lüge zu bezichtigen. „Gegen diese unfairen Wahlkampfmethoden wehre ich mich entschieden mit aller Kraft“, betonte der Jurist in einem Statement. Der ganze Sachvortrag des Bürgermeisters unterstreicht gerade, dass er geplant hatte, den Standort Hünger zu schließen.

Seine Aussagen in der Bergischen Morgenpost aus dem Jahr 2017 hätten ebenfalls eindeutiger nicht sein können. Auf Initiative der CDU-Fraktion tagte der Ältestenrat am 26. April 2017, der den Bürgermeister überzeugte, die OGS-Grenze bis zu 45 Schüler zu kappen, deren Beibehaltung zur Schließung des Schulstandorts geführt hätte. „Warum hat der Bürgermeister nicht von sich aus den Erhalt des Standorts durch einen anderen Ratsbeschluss vorgeschlagen, wenn er ihm scheinbar so wichtig gewesen sei“, fragt sich Klicki.

Auch ist nach Auffassung des Christdemokraten die Schulpolitik leider nicht die Visitenkarte des Bürgermeisters. Klicki: „Immer weniger Schüler werden auf den Wermelskirchener Schulen in der Sekundarstufe I angemeldet, der Schulstandort wird dadurch massiv geschwächt und der Bürgermeister möchte darüber nicht diskutieren.“  Auch wurde in der Verwaltung nicht rechtzeitig eingeschritten, als die ehemalige Projektgruppe auf Teufel komm raus die Sekundarschule auf einer ehemaligen Deponie plante und rechtswidrig Vergaben in Höhe von 780.000 € durchführte. „Ohne die zahlreichen beauftragten Architekten-Entwürfe würden Bauarbeiter gerade die neue Schule an der Rot-Kreuz-Straße bauen“, sagte Klicki enttäuscht.