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Wermelskirchen: Pestalozzischule - jetzt ein Teil von Europa

Wermelskirchen : Pestalozzischule - jetzt ein Teil von Europa

An der Pestalozzischule wird in dieser Woche deutlich mehr Englisch gesprochen als sonst. Grund dafür sind Ciarán Ó Fainín (24) und William Weafer (21). Beide kommen aus Dublin in Irland, sie unterrichten dort an der St. Joseph's Christian Brother's Primary School. Seit Dienstag sind die jungen Lehrer zu Gast in Wermelskirchen – im Rahmen des Comenius-Projektes zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses in den Ländern der Europäischen Union. Gestern wurden sie in der Pestalozzischule offiziell begrüßt mit Willkommens-Plakaten (erstellt von rund 40 Schülern) und einem bergischen Frühstück.

An der Pestalozzischule wird in dieser Woche deutlich mehr Englisch gesprochen als sonst. Grund dafür sind Ciarán Ó Fainín (24) und William Weafer (21). Beide kommen aus Dublin in Irland, sie unterrichten dort an der St. Joseph's Christian Brother's Primary School. Seit Dienstag sind die jungen Lehrer zu Gast in Wermelskirchen — im Rahmen des Comenius-Projektes zur Förderung des gegenseitigen Verständnisses in den Ländern der Europäischen Union. Gestern wurden sie in der Pestalozzischule offiziell begrüßt mit Willkommens-Plakaten (erstellt von rund 40 Schülern) und einem bergischen Frühstück.

Die Pestalozzischule nimmt zum ersten Mal am Comenius-Projekt teil. In den kommenden zwei Jahren finden Austauschbesuche nicht nur mit der Schule in Dublin, sondern auch mit Schulen in Italien (Bologna), Bulgarien (Pradivisca), Kroatien (Zagreb) und der Türkei (Bolu) statt. Schüler und Lehrer erfahren dann, wie der Unterricht in anderen Ländern abläuft, sie verbessern ihre Sprachkenntnisse, leben in Gastfamilien und lernen so auch die verschiedenen Kulturen besser kennen.

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Ciarán Ó Fainín und William Weafer sind zum ersten Mal in Deutschland. "Wir sind sehr froh, dass wir die Schule hier besuchen dürfen. Wir wurden toll aufgenommen, alle sind sehr nett zu uns", sagt Ó Fainín in erstaunlich gutem Deutsch. "Leider müssen wir am Sonntag wieder zurück, wir würden gerne noch etwas länger bleiben", fügt Weafer hinzu. Auch die Organisation sei perfekt. Betreut wird das Projekt von Konrektorin Ulrike Müller und Lehrerkollege Gianpaolo Santoro. "Wir waren in den Herbstferien vier Tage in Irland und haben das Austauschprogramm zusammen mit den Lehrern aus den anderen beteiligten Ländern geplant — das war bereits eine tolle Erfahrung", sagt Ulrike Müller.

Begrenzte Teilnehmerzahl

Viele Schüler sind schon ganz aufgeregt, in die anderen Länder zu reisen, andere haben schon etwas Respekt aufgrund der fremden Sprachen und Kulturen, berichtet Müller. Die Zahl der Schüler, die durch Projektmittel kostenfrei mitfahren können, ist begrenzt. Zurzeit läuft in der Schule ein besonderes Bewerbungsverfahren, in dem die Schüler begründen müssen, warum gerade sie mitfahren sollten.

Ciarán Ó Fainín und William Weafer genießen ihre Zeit in Wermelskirchen. Sie freuen sich darauf, auch die Stadt und die Umgebung zu erkunden. Es gibt eine Wanderung nach Schloss Burg, natürlich darf auch eine Tour nach Köln zum Weihnachtsmarkt nicht fehlen. "Und wenn Zeit ist, würden wir auch gerne ein Fußball-Bundesligaspiel sehen", sagt Ó Fainin.

(RP)