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Solingen: Eisenwarenmesse vom 1. bis zum 4.März in Köln

Eisenwarenmesse : OB-Treffen auf der Eisenwarenmesse

Vom 1. bis 4. März stellen etliche Unternehmen aus dem Bergischen Städtedreieck auf der Internationalen Eisenwarenmesse in Köln aus. Auch rund ein Dutzend Solinger Firmen sind mit von der Partie.

 Vom 24. bis 27. Februar hatte Stephan Vogelskamp in seinem Terminkalender den Mobilfunk-Branchentreff Mobile World Congress in Barcelona fest eingetragen. Doch der Geschäftsführer der Bergischen Struktur- und Wirtschaftsförderungsgesellschaft (BSW) ist nach der Absage der weltweit wichtigsten Mobilfunk-Messe „mäßig begeistert“ von dieser Entscheidung. „Letztlich wurde wegen des Coronavirus abgesagt“, sagt Vogelskamp, der mit der BSW beziehungsweise Automotivland NRW zu den Ausstellern des Congresses gezählt hätte. Doch viele große Unternehmen hatten jetzt im Vorfeld ihre Teilnahme an der Messe in Barcelona zurückgezogen.

Aber auch in unmittelbarer Nähe zum Bergischen, in der Messestadt Köln, sagten jetzt erste Unternehmen ihre Teilnahme an der alle zwei Jahre stattfindenden Internationalen Eisenwarenmesse ab. Der Remscheider Werkzeughersteller Gedore beispielsweise. Der hat nach einer internen Risikobewertung entschieden, wegen des Coronavirus nicht auf der Eisenwarenmesse vom 1. bis zum 4. März in Köln auszustellen.

Was wiederum BSW-Geschäftsführer Stephan Vogelskamp kritisch findet. „Wenn die Eisenwarenmesse ausfallen sollte, wäre das nicht nachvollziehbar“, sagt der BSW-Geschäftsführer und ergänzt die Wichtigkeit der Messe für das Bergische – aber auch für chinesische Unternehmen: „Wir ziehen das durch.“

Einmal mehr bietet die BSW wieder einen Gemeinschaftsstand in Köln für bergische Unternehmen an. Und die KölnMesse versichert: Die Internationale Eisenwarenmesse findet wie geplant statt. Die Gesundheit aller Messeteilnehmer stehe an erster Stelle, man vertraue unverändert auf die Einschätzung der Bundesregierung sowie nationalen wie internationalen Gesundheitsbehörden. Diese raten zur Vorsicht und Vorbeugung, sehen aber weiter keinen Anlass, Großveranstaltungen einzuschränken.

Mehr als 2800 Aussteller aus über 55 Ländern haben sich für die Eisenwarenmesse angemeldet. Sie stellen Neuheiten, Innovationen und Trends aus den Bereichen Werkzeuge, Befestigungs- und Verbindungstechnik bis hin zum Bau- und Heimwerker-Bedarf aus.

Auch rund ein Dutzend Aussteller aus der Klingenstadt ist dabei. So sind laut Messegesellschaft die Firmen Lutz (Entgratwerkzeuge, Handentgrater, Maler- und Tapezierwerkzeuge), VS GmbH (Abhängetechnik, Befestigungs- und Verbindungstechnik), Martor KG (Messer und Klingen), Kretzer Scheren (Blech-, Draht-, Handscheren), Tecsafe (Arbeitsschutz, -sicherheit), Dursol-Fabrik (Auto-Pflegeartikel), NWS Germany Produktion W. Nöthen (Zangen, Werkzeuge, Blechscheren, Elektrikerwerkzeuge), DMT-Acme United Europe (Abziehvorrichtungen, -werkzeuge, Äxte), Karl Limbach & Cie (Befestigungs- und Verbindungstechnik) sowie Ledlenser (Arbeitsleuchten, Taschenlampen) mit von der Partie. Überdies die Solinger Wirtschaftsförderung.

Aber auch die Oberbürgermeister von Wuppertal, Remscheid und Solingen lassen es sich nicht nehmen, am 3. März die bergischen Unternehmen in der Dom-Metropole zu besuchen. Andreas Mucke (Wuppertal), Burkhard Mast-Weisz (Remscheid) und der Solinger Verwaltungschef Tim Kurzbach sind erneut gemeinsam vor Ort auf dem Kölner Messegelände. „Jedes Unternehmen ist wichtig, von daher freuen wir uns auf die Eisenwarenmesse“, sagt der Geschäftsführer der Wirtschaftsfördreung, Frank Balkenhol. Mit Blick auf das Coronavirus und die damit verbundenen möglichen Gefahren bei Großveranstaltungen ergänzt er: „Das muss jeder für sich selbst entscheiden.“