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Eishockey: Neusser EV unterliegt ersatzgeschwächtem EHC Neuwied 2:4. 

Eishockey : Neusser EV lässt Chance ungenutzt

Eishockey-Regionalligist unterliegt ersatzgeschwächtem EHC Neuwied mit 2:4.

Es bleibt dabei: Im Inter-Regio-Cup ist der Neusser EV zu Hause, doch mit der heimischen Liga fremdeln die Schützlinge von Trainer Daniel Benske. Nur zwei Tage nach dem 5:4-Sieg über den belgischen Meister HYC Herentals setzte es für das Schlusslicht in der Eishockey-Regionalliga eine 2:4-Niederlage (0:2, 1:2, 1:0) gegen den Tabellenzweiten EHC Neuwied.

Und das hatten sich die Gastgeber ganz anders vorgestellt, waren die „Bären“ berufs- und verletzungsbedingt doch mit einem Minikader angereist. Alle taktischen Konzepte waren freilich schon nach 35 Sekunden Makulatur. Da bestrafte nämlich US-Boy Jeff Smith die noch unsortierte Abwehr mit dem Führungstreffer für Neuwied. Dass sich der junge Goalie Tjaard Jansen, der den leicht an der Fanghand verletzten Ken Passmann im Kasten vertrat, mit einem Bauerntrick übertölpeln ließ, machte die Sache noch ärgerlicher. Der 19-Jährige fing sich indes sofort und war in der Folge ein zuverlässiger Rückhalt. Nicht zu verhindern vermochte er jedoch das von Neuwied in Unterzahl erzielte Tor zum 0:2 (10.) des Kanadiers Sam Aulie. Benske reagierte darauf in der ersten Drittelpause, stellte auf nur noch zwei Blöcke um und ließ seine Leistungsträger auf der Bank. Zunächst ohne Erfolg. Wiederum Sam Aulie traf für die Bären zum 3:0 (27.). Aber nur 13 Sekunden später stellte der für den NEV tätige Kanadier Jason Popek den 1:3-Anschluss her. Die erwartete Aufholjagd beendete Stephan Fröhlich mit dem 4:1 (34.) für Neuwied.

Die Wende zum Guten hätte den Neussern trotzdem noch gelingen können, denn nach dem Treffer von Marc Sprengnöder, der an der Seite des in zwei Angriffsreihen eingesetzten Jason Popek förmlich aufblüht, zum 2:4 (46.) bot sich ihnen ab der 55. Minute in doppelter Überzahl die Chance, die Bären aus dem Gleichgewicht zu bringen. Es blieb indes beim Versuch. Und das wollte dem in Neuss gemeinsam mit Daniel Babic für die Pressearbeit zuständigen Jörg Passmann nicht in den Kopf. „Europa können wir sehr gut“, bestätigte er, „sobald es in die Inter-Regio geht, haben wir eine andere Mannschaft auf dem Feld als in der Regio.“ Und augenzwinkernd fügt er an: „Das muss an den Sondertrikots in der Inter-Regio liegen.“