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Neusser EV besiegt ICH Leuven im Eishockey-Interregio-Cup

Eishockey : Die große Show des Jason Popek

Kanadischer Stürmer führt Neusser EV zum 7:4-Sieg über belgischen Eishockey-Meister ICH Leuven.

Im Inter-Regio-Cup scheint sich der Neusser EV wesentlich wohler zu fühlen als in der Eishockey-Regionalliga. Nach dem kürzlichen 5:4-Sieg über den belgischen Meister HYC Herentals schlug der NEV am Freitagabend mit 7:4 (1:1, 2:2, 4:1) im Heimspiel eine weitere belgische Spitzenmannschaft, die ICH-Chiefs aus Löwen. Der Neusser Bürgermeister Reiner Breuer, Sonia van Dooren, die Präsidentin der Gästemannschaft und der Liegenleiter des IR-Cups, der Niederländer Puk Daniels, sahen ein spannendes Match und wunderten sich über die magere Kulisse.

Der kürzlich zum NEV gestoßene Kanadier Jason Popek drückte dem Neusser Sieg seinen Stempel auf. An sechs der sieben Neusser Treffer war er beteiligt: Viermal als Torschütze und zweimal als Vorlagengeber. Da NEV-Trainer Daniel Benske erstmals mit 18 Feldspielern – elf Stürmer und sieben Verteidiger – antreten konnte, hatte er die Möglichkeit, mit vier Angriffsreihen zu operieren. Nur der spielfreudige Popek wurde doppelt eingesetzt. Er führte den ersten Sturm als Center zwischen Nikolai Varianov und Timon Busse sowie die vierte Angriffsreihe zwischen Marc Sprengnöder und David Bineschpayouh, die alleine drei Tore fabrizierte.

Die Gäste legten drei Mal vor: 1:0 Tambeur, 2:1 Logozzo. 3:2 Afonin, aber Neuss schaffte drei Mal den Ausgleich durch Popek (2) und Varianov. Mit einer Auszeit schon in der neunten Minute ordnete Benske sein Team und vermied einen größeren Rückstand. Die Folge war das Ausgleichstor in der 16.Minute durch Popek. Im Schlussdrittel schaffte der NEV recht schnell die Wende und ging durch Popek (41.) sowie Bineschpayouh (43.) 5:3 in Führung. Nach dem Anschlusstreffer durch Thurura stellten Popek (56.) und Varianov (24 Sekunden vor Schluss) den Sieg sicher. Im Neusser Tor spielte der 19-jährige Tjaard Jansen abermals eine überzeugende Partie. Trainer Benske wollte nach Spielschluss in der Kabine seine Freude nicht verbergen und lobte seine Mannschaft: „IR-Pokal können wir besser als Regionalliga.“