Apfelfest in Kapellen ist für die Besucher ein schönes Erlebnis

Stadtteilfest in Moers : Apfelfest in Kapellen ist für die Besucher ein schönes Erlebnis

Von der Ring- bis zur Bahnhofstraße herrschte beim diesjährigen Jubiläums-Apfelfest viel Leben, Genuss und beste Stimmung. Entlang der Ringstraße konnten die Besucher erstmal ihre Leidenschaft für Trödel an den zahlreich dort postierten Stände ausleben.

„Ne´ Nummer grösser wäre besser“, meinte Michael Wernicke beim Anprobieren einer Jacke. Gemeinsam mit seiner Begleiterin genoss er das Bummeln. „Wir kommen aus Holderberg und nehmen alles mit, was in der Region ist. Und das hier ist eine Kult-Veranstaltung“, erklärte er.

In seinem Küchengeschäft führte Jochen Berger an diesem Tag viele Kundengespräche. Wie die anderen Geschäftsleute öffnete auch der Vorsitzende des „Werberings“ seine Pforten für Interessierte. „Dass das so groß werden würde, hätten wir niemals gedacht“, meinte Berger, als man das Ringstraßenfest als Vorläufer entwickelt hatte. „Dann kam uns die Idee, dass wir alle Kapellener mit einbinden wollten.“ Heute sei das Fest für alle „ein schönes Erlebnis“.

Am Bapaume-Platz hatten sich die „Foodtrucks“ wieder positioniert und verwöhnten die Besucher mit unterschiedlichen Köstlichkeiten. Marita Braun-Bonna und Günther Kampke genossen eine Tüte Pommes – und die chillige Atmosphäre des Platzes. „Wir kommen aus Oberhausen, hatte das im Internet gesehen. Hier kann man verweilen.“

Wer beim ersten Flohmarkt und am Foodtruck-Platz nicht fündig geworden war, konnte auf dem Edeka-Parkplatz die Kombinaton aus beidem erleben. „Wir haben schon einen kleinen Bagger für den Kleinen gekauft – und zu den Äpfeln geht es jetzt gleich“, zeigte sich die Dinslakenerin Janine Bawold bei ihrem ersten Apfelfest-Besuch mit der Familie von dem Angebot und dem Ambiente angetan. Entlang der Bahnhofstraße lockten zahlreiche Kunsthandwerker-Stände mit Gartendeko, Herzens-Hölzer, Schmuck oder auch eleganten Hüten. Und zum Apfelfest gehörte natürlich der Verkauf von Äpfeln. Am Stand des „Apfelparadieses“ verkauften Marion Wilbertz und ihre Kolleginnen 1200 Liter Apfelsaft in Glasflaschen, boten dazu Äpfel am Stand und als besonderes „Schmankerl“ „Apfelpommes“-Scheiben mit Vanillesauße an. Christoph Schwan probierte eine Tüte. „Das schmeckt ein bißchen cremig-süß“, meinte der Kapellener und ließ seinen kleinen Sohn auch mal probieren. Das Fest sei aus seiner Sicht für Kapellen enorm wichtig, „auch weil viele Auswärtige kommen.“

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