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Mönchengladbach: Volksbank spendet 10.000 Euro für den neuen ALZ-Garten

Spende der Volksbank : 10.000 Euro für den neuen ALZ-Garten

Das Geld soll genutzt werden, um die Neugestaltung des Geländes hinter dem Arbeitslosenzentrums voranzubringen. Für dieses Jahr gibt es schon konkrete Pläne.

Das Geld fließt in zwei Tranchen an das Netzwerk Neue Auftraggeber, erklärt Franz D. Meurers, Vorstandsmitglied der Volksbank Mönchengladbach: „Die ersten 5000 Euro gibt es jetzt, den Rest übergeben wir im kommenden Jahr.“ Mit dem finanziellen Engagement setzt die Genossenschaftsbank ihre Kooperation fort, die vor rund zwei Jahren begonnen hat.

Damals wurde auf Initiative des Netzwerks das Gelände hinter dem Arbeitslosenzentrum (ALZ) gerodet. „Sozusagen nach dem Grundprinzip unserer Bank: wir machen den Weg frei“, erklärt der Genossenschaftsbanker. In dem Netzwerk sind neben dem ALZ auch die „Kunststiftung im Museum Abteiberg“ und das benachbarte Stiftisch Humanistische Gymnasium (Huma) vertreten. Deren Schülerinnen und Schüler waren es denn auch, die tatkräftig geholfen haben.

Die Volksbank war beteiligt, weil sich das europäische Netzwerk um Unterstützung vom Volksbankprojekt „Wir helfen“ beworben hatte. Im September 2019 rückten dann in ihrer Freizeit zehn ehrenamtliche Volksbanker an, um das Grundstück für die eigentliche Nutzung vorzubereiten, erinnert sich Betriebsratsvorsitzender Andreas Ewerhardy: „Wir haben unter anderem auch ein Holzhaus aufgebaut.“ In diesem Jahr wird das Gelände im Auftrag des Netzwerkes von der neuseeländischen Künstlerin Ruth Buchanan „bespielt“, die sich bereits vor zwei Jahren intensiv mit dem Raum und seiner Historie befasst hat. Ins Spiel gebracht hatte die Neuseeländerin die Mediatorin des Netzwerkes Kathrin Jentjens. Unter anderem ist in dem alten Garten der Bau von Kunstwerken geplant.

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Er sei schon jetzt ein Ort der Begegnung, so unisono die neue Leiterin des ALZ Justin Krause und der Leiter des Huma Thomas Hollkott. Der Pädagoge hat bei der gemeinsamen Arbeit im Garten gemerkt, wie wichtig die nachbarschaftliche Vernetzung ist: „Diese Partnerschaft ist ungewöhnlich, denn wir hatten bisher wenig Berührungspunkte. Ich habe gespürt, da geht was zusammen.“ Das bestätigt auch die Direktorin des Museums Abteiberg Susanne Titz: „Das gilt ja für den gesamten Abteiberg: Plötzlich interessieren sich die Menschen.“ Ungewöhnlich ist die finanzielle Zuwendung für die Volksbank, „weil wir diesmal Geld und Muskelkraft einsetzen. Das ist wirklich einzigartig.“

Für die Volksbank Mönchengladbach wird es auch nach Auszahlung der gesamten Summe weitergehen, versicherte Meurers: „Wir nehmen Nachhaltigkeit wörtlich. Und unser Motto ‚was einer nicht schafft, schaffen viele‘, ist nicht nur ein Lippenbekenntnis. Wenn es passt, werden wir sicher auch künftig mit Muskelkraft bereitstehen.“ Andreas Ewerhardy nickt: „Wir sammeln stets die Anfragen aus der Bevölkerung und schauen dann, was wir tun können.“ Insgesamt könne er nur jede Initiative und jeden Verein ermuntern, sich an die Volksbank zu wenden: „Wir spenden kein Geld, sondern unsere Muskelkraft, die Arbeitsmaterialien und unsere Freizeit.“ RP