Damen-Mannschaft in der Oberliga ASV Süchteln fehlt noch die letzte Sicherheit an der Platte

Tischtennis · Gegen den Oberliga-Tabellenführer TTC GW Fritzdorf II verlieren die Damen des ASV Süchteln deutlich. Es fehlt noch an Spielrhythmus – auch aufgrund der langen Coronapause.

 Agnieszka Sobila (r.) und Isabell Güdden (l.) gewinnen für den ASV Süchteln ihr Doppel gegen den TTC GW Fritzdorf II.

Agnieszka Sobila (r.) und Isabell Güdden (l.) gewinnen für den ASV Süchteln ihr Doppel gegen den TTC GW Fritzdorf II.

Foto: Ja/Knappe, Joerg (jkn)

Die Damen des ASV Süchteln haben am Wochenende in der Oberliga daheim eine 2:8-Niederlage gegen Tabellenführer TTC GW Fritzdorf II hinnehmen müssen. „Über einen Punkt hätten wir uns gefreut, der war aber nicht einkalkuliert, es wäre ein Bonuspunkt gewesen. Daher ist die Niederlage kein Drama“, sagt ASV-Spielführerin Sanja Geneschen. Dabei hatte die Partie vielversprechend begonnen, Isabell Güdden und Agnieszka Sobila gewannen ihr Doppel und Güdden, an Nummer eins gesetzt, siegte im Anschluss auch in ihrem Einzel und brachte Süchteln mit 2:1 in Führung. Es sollte jedoch der letzte Punktgewinn für den ASV in diesem Spiel werden. „Wir haben drei Spiele im fünften Satz verloren, dann wird es eng“, sagt Geneschen.

Für die Damen des ASV war es die fünfte Niederlage der Saison bei zwei Siegen – tabellarisch macht das Platz acht bei elf Mannschaften. Man steht also nur knapp über der Abstiegszone, die ab Platz neun beginnt. Das Ziel in dieser Spielzeit war der Klassenerhalt. „Die Saison läuft nicht besonders toll bislang“, sagt Geneschen, „wir sind schwer reingekommen, langsam kommt aber mehr Routine und Sicherheit rein.“ Denn vor allem die coronabedingte Spielpause von fast einem Jahr, das merken Geneschen und ihre Mitspielerinnen nun, zeigt immer noch Wirkung.

„Durch die lange Pause merkt man, dass die letzte Sicherheit für ein Remis oder einen knappen Sieg oft fehlt. Bälle, die man sonst sicher spielt, die traut man sich nicht, obwohl man die 100 Mal im Training spielt. Dann fängt man an, darüber nachzudenken – und dann wird es nichts“, sagt Geneschen. Sie hofft, dass mit mehr Spielrhythmus nun auch mehr Stabilität in die Mannschaft und die Ergebnisse in der Liga kommen.

Für die Rückrunde muss Süchteln aber noch ein weiteres Problem meistern: Agnieszka Sobila, Nummer zwei beim ASV und sichere Doppelspielerin, wird dann für ein Auslandssemester nach Singapur gehen. „Das wird schon eine Herausforderung für uns“, sagt Geneschen.

Am kommenden Samstag geht es für den ASV nun weiter mit einem Auswärtsspiel beim TTC GW Brauweiler, der in der Tabelle aktuell einen Punkt und zwei Plätze besser dasteht. „Die Mannschaft kennen wir schon lange, das wird ein ausgeglichenes Spiel. Und ich hoffe natürlich, dass der bessere Schlag am Ende auf unserer Seite ist. Für uns wäre es wichtig, da zu punkten“, sagt Geneschen.

(dbr)