Landesliga: Duo aus Mönchengladbach ist unter Zugzwang

Fußball-Landesliga : Odenkirchen und Jüchen müssen sich steigern

Sowohl die SpVg. Odenkirchen als auch der VfL Jüchen haben am vergangenen Wochenende deftige Niederlagen kassiert. Das soll nun anders werden, allerdings hängen gerade bei Jüchen die Trauben gegen den Tabellendritten hoch.

Die SpVg. Odenkirchen hatte eigentlich eine gute Ausgangsposition, um sich mit ein paar Punkten von der Abstiegszone der Landesliga fernzuhalten. Nach den beiden Niederlagen gegen Heiligenhaus (1:2) und Amern (0:6) könnte es aber noch einmal eng werden. Insbesondere dann, wenn sich die Leistung aus dem Spiel beim VSF Amern wiederholt. „Die gesamte Mannschaft hat sich am Sonntag katastrophal, wie ein Absteiger, präsentiert“, sagte Trainer Jörg Pufahl. „So werden wir kein Spiel mehr gewinnen.“ Zahlreiche individuelle Fehler im Spielaufbau luden Amern zum munteren Toreschießen ein. Die Leistung war dann auch Thema beim Training am vergangenen Dienstag. „Da müssen wir drüber reden“, sagte Pufahl schon nach dem Spiel in Amern. „Die Spieler sind offensichtlich nicht richtig bei der Sache.“ Am Donnerstagabend (20 Uhr) ist der VfB Solingen zu Gast. Odenkirchen hat in diesem Jahr noch keinen Punkt auf eigenem Platz geholt. Das sollte sich gegen Solingen, das auf Rang 13 steht, ändern. Die Gäste haben in diesem Jahr auch noch nicht viel geholt und zuletzt sechs Spiele in Folge nicht gewonnen. Immerhin gelang beim VfL Jüchen ein 2:1-Auswärtserfolg.

Die 0:4-Niederlage gegen Teutonia St. Tönis tat weh, weil die Konkurrenz im Abstiegskampf aber auch keinen Boden gut gemacht hat, war sie für den VfL Jüchen weniger schmerzhaft. Nach einem guten Spiel der Jüchener setzten sich die Gäste erst durch, als Kapitän Yannick Peltzer wegen einer diskussionswürdigen Gelb-Roten-Karte den Platz verlassen musste. „Nach dem Platzverweis hat sich dann die Qualität der Gäste besser bemerkbar gemacht“, sagte VfL-Vorsitzender Christoph Sommer. Im Spiel beim Cronenberger SC (Donnerstag, 20 Uhr) hängen die Trauben besonders hoch. Der Tabellendritte strebt als Aufsteiger den Durchmarsch in die Oberliga an. „Vielleicht gelingt uns eine Überraschung, die Mannschaft kann befreit aufspielen“, sagt Sommer. In der Hinrunde gewann Jüchen mit 3:2.

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