Bezirksliga Mönchengladbach: Rheydter SV gleicht im Derby zum 2:2 aus

Fußball : Mennrath hilft Giesenkirchen

Ist Mennrath der Meistermacher? Mit dem Kantersieg über Giesenkirchens Verfolger Repelen wird die Victoria selber zum ersten Verfolger der DJK, die das Derby gegen den Rheydter SV unentschieden beendete. Lürrip hat in der Rückrunde Probleme, Kleinenbroich vergrößert den Vorsprung auf die Abstiegsränge.

DJK/VfL Giesenkirchen – Rheydter SV 2:2 (2:1). Unterschiedlicher können die Trainermeinungen nach Spielende nicht sein. Während Erhan Kuralay die Gastgeber im Vorteil sah, meinte Gästecoach Rene Schnitzler, dass sein Team das bessere war. Wie üblich liegt die Wahrheit in der Mitte. Der „Spö“ war in der ersten Hälfte das dominantere Team, die Gastgeber bestimmten die zweite. Dabei musste der RSV zwei Platzverweise in Kauf nehmen. In der 37. Minute sprang Lawrence Aidoo der Ball beim Rettungsversuch auf der Linie an die Hand, und der Schiedsrichter zückte die Rote Karte und verhängte einen Strafstoß, den Kevin Mertens zur 1:0-Führung sicher verwandelte. Ferdi Berberoglu per Freistoß markierte nur zwei Minuten später den Ausgleich, der aber nur drei Minuten Bestand hatte, weil Erik Pöhler zur erneuten Führung für den Spitzenreiter traf. Lamin Fuchs markierte in der 75. Minute den Ausgleich. Wenig später flog dann Rheydts Spielführer Silvio Cancian nach einem neuerlichen Foul mit Gelb-Rot vom Platz.

Victoria Mennrath – VfL Repelen 5:0 (2:0). David Schatschneider (13.) und Oliver Krüppel (16.) brachten per Doppelschlag die Victoria früh auf die Siegerstraße. Paul Szymanski erhöhte kurz nach der Pause auf 3:0 (48.), ehe Simon Littges (63.) und Noah Kubawitz (65.) erneut per Doppelschlag den Kantersieg über den Landesliga-Absteiger perfekt machten. Dabei hätte Mennrath das Ergebnis weitaus höher gestalten können, hatte aber wie so oft kein Schussglück.

FC Moers-Meerfeld – SV Lürrip 3:1 (1:1). Auch ohne den angeschlagenen Tobias Busch erhoffte sich der SV ein Erfolgserlebnis. Der Führungstreffer von Adel Hanifa (40.) nach einem Eckball gab der Hoffnung zusätzliche Nahrung, die aber in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit durch den Ausgleich ein jähes Ende fand. „Da blieben wir einfach stehen“, beurteilte Dominik Pasculli die Situation. „Da wir in der zweiten Halbzeit keinen einzigen Schuss Richtung Meerfelder Tor losließen und bei den Gegentoren auch nicht gut aussahen, geht die Niederlage in Ordnung. Wir haben in der Rückrunde Probleme, Spiele zu gewinnen. Das Fehlen von „Buschi“ und Nico Hermanns war nicht zu kompensieren, Nico Königs war da weitestgehend auf sich alleine gestellt“, lautet das Fazit Pascullis.

SV Budberg – Teutonia Kleinenbroich 1:4 (1:3). Nach dem frühen Rückstand aus der siebten Minute drehten Philipp Richter (12./27.), Patrick vorn Hüls (22.) und Jan Rolink (62.) noch das Spiel.

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