Fußball Jüchen und Odenkirchen helfen nur Siege

Mönchengladbach · Die Landesligisten müssen punkten, um auch im kommenden Jahr in dieser Spielklasse zu sein, vor allem der VfL steht mit dem Rücken zur Wand und müsste die Hälfte seiner noch ausstehenden Spiele gewinnen. Der 1. FC hat am kommenden Wochenende spielfrei, in den Genuss war die SpVg. am vergangenen Wochenende gekommen.

 Jörg Pufahl und die SpVg. Odenkirchen treten Sonntag in Wuppertal an.

Jörg Pufahl und die SpVg. Odenkirchen treten Sonntag in Wuppertal an.

Foto: NIPKO (ARCHIV)

Nur eine Woche nach der 1:2-Niederlage im Derby beim 1. FC Mönchengladbach will der VfL Jüchen endlich wieder punkten. Als Tabellenvorletzter und mit nur noch zehn Spielen vor der Brust, helfen nur noch Siege weiter. Um nicht abzusteigen, wird eine Ausbeute von annähernd 40 Punkten prognostiziert. Für Jüchen würde dies bedeuten, die Hälfte der noch folgenden Partien zu gewinnen. „Wir müssen jetzt anfangen zu punkten“, sagt VfL Vorsitzender Christoph Sommer. „Vielleicht entscheiden schon die nächsten beiden Spiele, ob wir es schaffen können.“

Am Sonntag (15 Uhr) empfängt der VfL den FC Remscheid, eine Woche später folgt das Spiel bei Schlusslicht DSC Düsseldorf. Das Derby beim 1. FC hat gezeigt, dass Jüchen auch gegen gute Gegner mithalten kann. „Wir haben ein gutes Spiel abgeliefert. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagt Sommer. „Uns fehlte das Quäntchen Glück, um Zählbares mitzunehmen.“ Sommer hofft, dass die Mannschaft aus der guten Leistung das Selbstvertrauen für das Spiel gegen Remscheid zieht. In der Hinrunde holte Jüchen beim aktuellen Tabellenneunten beim 1:1 einen Punkt. Die VfL-Verantwortlichen, Vorstand und Trainerteam, schenken der Mannschaft weiterhin das Vertrauen. „Die Luft wird sicherlich dünner. Gesprochen wurde in den vergangenen Wochen genug“, sagt Sommer. „Jetzt müssen wir auf dem Spielfeld zeigen, dass wir uns gegen den Abstieg stemmen wollen.“

Die SpVg. Odenkirchen hatte am vergangenen Wochenende spielfrei. Das haben die Odenkirchener genutzt, um „vollzutanken“. Aufgrund der vielen Verletzten, die teilweise ihre Blessuren aus der Vorbereitung auf diese Saison noch mit sich herumschleppen, stand die Regeneration im Vordergrund. „Die Pause war für unsere angeschlagenen Spieler sehr wichtig“, sagt Trainer Jörg Pufahl. „Wir haben eine kurze Trainingspause eingelegt und bereiten uns jetzt auf das Spiel in Vohwinkel vor.“ Pufahl hofft, dass die auskurierten Spieler so fit sind, dass sie eine konstante Leistung abrufen können.

Das wird am Sonntagnachmittag (15 Uhr) beim FSV Wuppertal-Vohwinkel auch nötig sein. Auch für Odenkirchen gilt, frühzeitig die notwendigen Punkte zu holen, um den Klassenverbleib zu sichern. Gelingt in den nächsten vier Spielen eine Wiederholung der Siegesserie aus der Hinrunde, ist alles klar. „Wir haben die vier Siege mit einer anderen Mannschaft erreicht“, sagt Pufahl. „Der Vergleich hinkt daher ein wenig.“ Auch die Tatsache, dass die Gastgeber in diesem Jahr erst zwei von neun Spielen gewonnen haben, bedeutet für Pufahl kaum etwas. „Angeschlagene Gegner sind meist besonders gefährlich. Die kämpfen auch ums Überleben und werden auf eigenem Platz sicherlich alles reinwerfen.“ Er erwartet von seinem Team, dass es den Kampf annimmt und dagegenhält. Mit kontrolliertem Spiel und einer gut formierten Mannschaft soll der Dreier eingefahren werden. In diesem Jahr hat Odenkirchen schon zweimal auswärts gewonnen. „Wir sind auch auswärts immer für ein Tor gut“, sagt Pufahl.

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