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Australian Open: Altmaiers Kräftemessen mit Olympiasieger Alexander Zverev

Starkes GHTC-Aufgebot bei Australian Open : Altmaiers Kräftemessen mit Alexander Zverev

Der Gladbacher HTC ist bei den Australian Open stark vertreten. Die schwierigste Aufgabe in der 1. Runde hat Daniel Altmaier: Er trifft auf Olympiasieger Alexander Zverev. Außerdem kommt es zu einem direkten Duell zweier Gladbacher Spieler.

Ob es nun Losglück oder Lospech ist, das hängt von der Betrachtunsgweise ab: Daniel Altmaier trifft bei seiner ersten Teilnahme an den Australian Open, eines der vier Grand-Slam-Turniere im Tennis, in der ersten Runde auf Landsmann und Olympiasieger Alexander Zverev, derzeit die Nummer drei der Welt. Der Kempener Altmaier, Spieler des Gladbacher HTC, geht daher als klarer Außenseiter in die Erstrundenpartie des am Montag beginnenden Turniers. Dennoch hat die Aufgabe auch ihren Reiz – findet zumindest GHTC-Teamchef Henrik Schmidt. „Man muss sich diese Matches ja auch verdienen. Daher kann man es als Lospech sehen – oder als das, worauf Tennisspieler immer hinarbeiten: Ein Topspiel bei den Grand Slams“, sagt Schmidt und fügt an: „Daniel wird das cool finden. Er ist ein hungriger Spieler, der Herausforderungen mag. Zverev ist aber natürlich der hohe Favorit.“ Altmaier erreichte im Herbst erstmals die Top 100 der Weltrangliste.

Der Deutsche ist derweil nicht der einzige GHTC-Spieler, der in Australien dabei ist: Gleich sechs Einzelspieler haben sich für das Hauptfeld qualifiziert, dazu kommen Robin Haase und Aleksandr Nedovyesov im Doppelwettbewerb. „Das ist womöglich das beste Ergebnis an GHTC-Spielern in einem Hauptfeld, das wir je hatten“, schätzt Schmidt, „was ja untermauert, das unser Bundesliga-Kader nicht so schlecht ist.“

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Für Furore aus den Reihen des GHTC sorgte zuletzt der Niederländer Tallon Griekspoor, der fünf Challenger-Turniere in Serie gewann und in der Weltrangliste bis auf Platz 65 kletterte. Er trifft in der 1. Runde mit dem Italiener Fabio Fognini auf keinen einfachen Gegner. „Fognini ist ein ehemaliger Top-Ten-Spieler, ein Paradiesvogel, der vor allem sehr temperamentvoll sein kann“, sagt Schmidt. Beim 34-jährigen Fognini herrscht allerdings auch stets ein schmaler Grat zwischen starkem Tennis und Tagen, an denen dem Routinier wenig gelingen will. Schmidt schätzt die Chancen für Griekspoor daher auf 50:50 ein. Der Niederländer litt zuletzt allerdings an einer Entzündung im Zeh und konnte nur eingeschränkt trainieren.

Zwischen dem Spanier Albert Ramos und dem argentinischen Neuzugang Sebastian Baez kommt es in der 1. Runde sogar zu einem direkten Duell zweier GHTC-Spieler. „Beide sind Sandplatzspieler, daher ist es auf Hardcourt sehr ausgeglichen. Da kann jeder jeden schlagen“, sagt Schmidt mit Blick auf das Teamduell. Außerdem spielt Jiri Vesely gegen Wildcard-Teilnehmer Stefan Kozlov aus den USA – für Schmidt ist Vesely dabei der Favorit. Ein schwere Los bekam zudem der Argentinier Tomas Etcheverry, der auf den Spanier Pablo Carreno Busta trifft, Bronzemedaillengewinner bei Olympia in Tokio.

Ebenfalls in Australien vor Ort ist GHTC-Trainer Patrice Hopfe. Er betreute bei zwei Vorbereitungsturnieren zunächst Daniel Altmaier als Heimattrainer, da dessen argentinischer Haupttrainer Francisco Yunis noch fehlte. Später begleitete er die deutsche Spielerin Anna-Lena Friedsam in der Qualifikation und ist zum Start des Grand Slams als Trainer seines Schützlings Philipp Kohlschreiber im Einsatz.