ME-Sport Trainer Jürgen Tiedermann hält sich bedeckt

Handball : Trainer Tiedermann hält sich bedeckt

Die Mettmanner Oberliga-Handballer haben etliche Ausfälle, doch der Chefcoach nennt keine Namen.

TV Lobberich – Mettmann-Sport. Nach der Niederlage bei Borussia Mönchengladbach vor zwei Wochen treten die Oberliga-Handballer von ME-Sport am frühen Sonntagmorgen erneut den Weg an den Niederrhein an. Mit dem TVL erwartet die Mannschaft von Trainer Jürgen Tiedermann um 11.45 Uhr wieder ein direkter Konkurrent.

Die Lobbericher spielen eine überraschend starke Saison und belohnen sich aktuell mit dem dritten Tabellenplatz. Daher stehen die Mettmanner unter Druck, wenn sie nicht ins Mittelfeld abrutschen und den Anschluss an die Spitze verlieren wollen. Die Vorzeichen stehen zudem alles andere als gut. Nach dem Sieg im Derby bei der DJK Unitas Haan im September gingen die Mettmanner in der Fremde immer leer aus.

Die Gastgeber, bei denen die Kontrahenten immer ungern zur frühen sonntäglichen Anwurfzeit aufspielen, tun sich vor eigenem Publikum bislang auch schwer. Dafür lief es für sie auswärts zuletzt sehr gut – mit zwei Siegen in Folge belegt der TVL Rang drei und hat dabei zwei Punkte mehr als die Mettmanner auf dem Konto.

„Gegen Lobberich erwartet uns eine extrem schwere Aufgabe. Wir wollen versuchen, es dem Gegner mit einer guten Mannschaftsleistung schwer zu machen, die Punkte zu behalten“, sagt Jürgen Tiedermann. Dabei kann der ME‑Sport-Trainer nur mit einem dezimierten Kader planen. Wer passen muss, verriet der erfahrene Coach allerdings im Vorfeld nicht. Aber auch in der Vorsaison kämpften die Mettmanner immer wieder mit personellen Engpässen und steckten Ausfälle stets gut weg.

„Mit solchen Gegebenheiten konnten wir bisher immer sehr gut umgehen“, sagt Tiedermann mit einem Augenzwinkern und fügt hinzu: „Die Mannschaft ist heiß und möchte endlich den zweiten Auswärtssieg einfahren.“ Den Grundstein soll abermals eine starke Defensive bilden, damit die ME-Sport-Handballer durch schnelle Gegenangriffe zum Torerfolg zu kommen. Gerade die Abwehrarbeit ließ jedoch in den letzten beiden Partien etwas zu wünschen übrig. „Da müssen und werden wir uns steigern“, verspricht der Übungsleiter.