Der Leichlinger TV steht vor dem letzten Auswärtsspiel der Saison in Ahlen

Auswärts in Ahlen : Der Leichlinger TV schleppt sich dem Saisonende entgegen

Die Mannschaft von Trainer Lars Hepp steht vor dem letzten Auswärtsspiel der Spielzeit in Ahlen. Ein Erfolgserlebnis wäre nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge ein positives Signal.

Es ist fast geschafft. Noch einmal müssen die Drittliga-Handballer des Leichlinger TV rund 250 Kilometer auf der Autobahn abspulen, dann hat die stark dezimierte Truppe von Trainer Lars Hepp auch das letzte Auswärtsspiel der laufenden Saison hinter sich gebracht. Der kommende Gegner, die Ahlener SG, ist am Freitagabend (20 Uhr) indes in einer ähnlich schlechten Verfassung wie der Tabellennachbar aus der Blütenstadt. Die Westfalen verloren die vergangenen vier Spiele, das Hepp-Team kassierte in jüngster Vergangenheit sogar fünf Pleiten in Serie.

Die Folge: Der zu Saisonbeginn hoch gehandelte LTV stürzte im Klassement von Platz drei bis auf die neunte Position ab (31:25), Ahlen liegt vier Zähler dahinter (27:29) auf Platz zehn. Bei noch zwei ausstehenden Spielen – das letzte Saisonspiel bestreiten die Leichlinger am 4. Mai (20 Uhr) im heimischen Ostermann-Forum gegen die SG Menden Sauerland Wölfe – dürfte der freie Fall der Pirates aber beendet sein. Selbst bei einer weiteren Niederlage am Freitagabend sollte Ahlen nicht mehr vorbeikommen. Im Hinspiel Ende November hatte Leichlingen beim 38:24 seinen höchsten Saisonsieg gefeiert.

Das dürfte nun ungleich schwerer werden. Auch, weil die Personalsorgen trotz der Osterpause nicht besser geworden sind. So muss Hepp weiterhin auf Akteure aus der zweiten Mannschaft oder aus der Jugend zurückgreifen, mit Rückkehrern ist für die letzten beiden Partien der Saison nicht zu rechnen. Möglicherweise ist immerhin Linkshänder und Kapitän David Kreckler wieder eine Option auf der rechten Seite. Durchaus denkbar ist, dass Hepp erneut einen Ex-Spieler wie zuletzt Dirk Schumacher oder Thomas Küster aus dem Hut zaubert. Trotzdem: Ein deutlicher Sieg wäre wohl eine Überraschung. Immerhin fahren auch wieder einige der Verletzten mit nach Ahlen. Dort geht es wohl vor allem um ein positives Signal am Ende dieser missratenen Saison.

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