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Kliniken unterbrechen Impfaktion der Mitarbeiter

Kein Nachschub vom Land : Leverkusener Kliniken unterbrechen Impfaktion der Mitarbeiter

Nach einem vom Land verhängten Impfstopp können auch an den Leverkusener Krankenhäusern die begonnenen Impfaktionen nicht fortgesetzt werden. Grund sind landesweite Lieferprobleme beim Impfstoff von Biontech.

Wie zuvor bekannt wurde, verschiebt sich aus demselben Grund auch der Auftakt der Impfaktionen für Senioren über 80 in den landesweit 53 Impfzentren. Damit muss auch die Impfaktion im Erholungshaus um eine Woche auf den 8. Februar verschoben werden. 

 Für das Klinikum Leverkusen gerät damit der Impfplan durcheinander. Es könne nicht wie geplant am  Donnerstag und Freitag weiter geimpft werden, berichtet Klinikum-Sprecherin Sandra Samper.  „Die Mitarbeiter, die bereits ihre erste Impfdosis erhalten haben, werden wie geplant ihre zweite erhalten.“ Am Mittwoch waren noch ausreichend Impfdosen vorhanden, die den Mitarbeitern verabreicht wurden.   „Somit haben wir am Ende des Tages rund 230 Mitarbeiter gegen das Coronavirus geimpft“, berichtet Samper.

Die Impfaktionen an Kliniken sollen voraussichtlich am 1. Februar fortgesetzt werden. Samper:  „Wir werden dem Land NRW hierfür unsere Impfbestellungen nennen und dann impfbereit sein, in der Hoffnung, dass wir Impfstoff erhalten.“

„Die Verzögerung im Impfplan ist sehr bedauerlich, weil viele Mitarbeiter die Impfung sehnlichst erwartet haben“, sagt Hans-Peter Zimmermann, Geschäftsführer des Klinikums. Die Mitarbeiter seien  durch die Behandlung der Covid-19-Patienten einem hohen Risiko ausgesetzt. „Gerne hätten wir sie und sie sich selbst durch die Impfung frühzeitiger geschützt. Zudem haben sich in den letzten Tagen mehr und mehr Kolleginnen und Kollegen für die Impfung angemeldet. Diese hohe Bereitschaft jetzt ausbremsen zu müssen, ist sehr schade“, sagt Zimmermann.