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Gasleitung in Leverkusen: Kampfmittelsondierung an der Sandstraße

Für umstrittenes Projekt in Leverkusen : Gasleitung: Kampfmittelsondierung an der Sandstraße

Während die Politik heute in der Sonderratssitzung neben der Autobahn auch das Thema H-Gasleitung (Hitdorf bis Bergisch Gladbach-Paffrath) auf der Tagesordnung hat, bereitet Open Grid die Verlegung der Rohre weiter vor.

Unter anderem in Hummelsheim ist ein großes Rohrlager entstanden, nahe des Bahnübergangs Sandstraße in Opladen steht ein Gerät mit dem Aufdruck „Kampfmittelbeseitigung“ bereit. „Aktuell führen wir in dem Bereich Kampfmittelsondierungen durch“, sagt Open-Grid-Sprecher Helmut Roloff, „Es handelt sich um Vertikalsondierungen als Vorbereitung für unsere späteren Spundarbeiten“, in Zusammenhang mit der Startgrube für die Eisenbahnquerung. Laut geltender Regelung in NRW müsse der Bauherr, in dem Fall Open Grid Europe, im Auftrag des Betreibers NETG, die Bohrungen für die spätere Sondierungen vornehmen „und die Bezirksregierung im Anschluss die Sondierungen und die gegebenenfalls erforderlichen Kampfmittelräumungen“, erläutert der Sprecher.

An der Grenze Opalden/Leichligen „lässt die von uns für die Verlegung der Pipeline beauftragte Baufirma Denys die Sondierungen durch eine Firma durchführen, die auch über eine von der Bezirksregierung Düsseldorf Präqualifizierung für Kampfmittelsondierungen verfügt. Damit stellen wir sicher, dass die Bohrungen korrekt ausgeführt werden. Im Anschluss schickt die Bezirksregierung ihren Rahmenvertragspartner der die Sondierungen ausführt.“ Falls bei den Sondierungsarbeiten Besonderheiten auffallen, rückt der Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Düsseldorf an.

(LH)