Korschenbroich: CDu im Bürgergespräch

Politiker im Bürgergespräch : Bürgernähe beim CDU-Gespräch in Schlich

Fehlende Schattenspender auf Spielplätzen und gewünschte Tempo-Limits: Bürger brachten Sorgen vor.

Beim CDU- Jahrestreffen nutzten rund zwei Dutzend Schlicher Bürger die Gelegenheit, vor Ort mit Kommunalpolitikern ins Gespräch zu kommen.

 Glehns CDU-Chefin Ellen Wappenschmidt-Krommus, Ratsfrau Renate Erhart und Ratsherr Peter Berger, die Ausschussmitglieder Christiane Schläwe und Wilderich Graf von Spee sowie der Kreistagsabgeordnete Wolfgang Wappenschmidt standen Rede und Antwort. Themen waren Hundekot- Beutel und Tempo-Messungen, vor allem aber die viel zu seltenen Busverbindungen zur S-Bahn nach Kleinenbroich. Prinzipiell ist die Bürgerschaft von Schlich gewillt, im Hinblick auf die Umwelt ihr Auto öfter stehen zu lassen und öffentliche Verkehrsmitteln zu nutzen.

Der Klimawandel, was die Stadt Korschenbroich sowie jeder einzelne Bürger tun kann, ist ein viel diskutiertes Thema, das sich besonders die „Heimatfreunde Schlich“ auf die Fahne geschrieben haben – neben ureigenen Schlicher Themen wie zu wenig Schatten auf dem Spielplatz „Blankpfad“. Hier soll nun ein Nussbaum gesetzt werden. Weitere Diskussionspunkte waren der tägliche Rückstau auf der L230 ebenso wie die Situation der Anwohner vom Hellweg, einer reinen Anwohnerstraße, die jedoch als Abkürzung missbraucht wird. In einer anschaulichen Schilderung der Situation durch Ilka Armbrust wurde deutlich, dass hier dringend etwas geschehen muss – die Anwohner verlangen Poller.

Zum Thema Hellweg konnte Ratsfrau Renate Erhart außerdem berichten, dass der Hellweg neue Leuchten erhalten soll und dass die Straße ausgebaut werden soll.

Im Zusammenhang mit der für 2020 geplanten Erschließung des Baugebietes „Körschgens Weide“ und deren Zuwegung sowie für das möglicherweise ebenfalls zur Bebauung vorgesehene Areal gegenüber auf dem RWZ–Gelände gibt es reichlich Befürchtungen. In der Kritik stand auch der Fahrradweg zwischen Schlich und Glehn, der regelmäßig mit Unkraut zu wuchert und dessen Belag von Baumwurzeln angehoben wird – beides sorgt für Gefahr bei der Benutzung.

 Ellen Wappenschmidt-Krommus gab sich hinsichtlich aller anstehender Aufgaben optimistisch: „Nicht immer gelingt es, alle Wünsche auch in politisches Handeln umzusetzen. In den zurückliegenden Jahren konnten schon einige Initiativen als Anträge in Fraktionen und Rat eingebracht und erfolgreich beschlossen werden.“

(kvm)
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