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Viktoria Goch besiegt den SV Budberg deutlich mit 4:0

Fußball : Viktoria Goch hält Kontakt zum Spitzenreiter

Der Bezirksligist setzt sich am Mittwochabend deutlich mit 4:0 gegen den SV Budberg durch und klettert auf den zweiten Tabellenplatz.

Der Fußball-Bezirksligist Viktoria Goch hat nach zwei sieglosen Partien wieder dreifach gepunktet. Am Mittwoch setzte sich das Team von Trainer Daniel Beine vor heimischem Publikum mit 4:0 (3:0) gegen den SV Budberg durch. „Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir uns für unsere Leistung endlich wieder belohnt haben. Der Schlüssel zum Sieg war die Einstellung und die Mentalität, dass wir die Zweikämpfe richtig angenommen haben. Dann fallen auch Tore“, sagte Beine.

Schon nach 13 Minuten war der Gocher Marius Alt mit viel Tempo auf den Budberger Strafraum zugelaufen. Der Mittelfeldspieler legte quer auf Angreifer Michel Wesendonk, der aus der Drehung ins kurze Eck traf. Nach einem Freistoß von Levon Kürkciyan aus dem Halbfeld erhöhte Jonathan Brilski (20.) mit dem Kopf. Für den schönsten Treffer des Tages sorgte wenig später Kürkciyan selbst, der Budbergs Keeper mit einem Freistoß aus 20 Metern keine Chance ließ.

Die Viktoria dominierte den SV Budberg, der vor der Partie auf Platz zwei und damit vor den Gochern stand, nach Belieben. Von den Gästen aus Rheinberg, die auch noch Chancen auf den Aufstieg haben, kam offensiv nur wenig. Für den Schlusspunkt sorgte Ahmed Miri (54.), der zum 4:0 einköpfte.

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So überholt die Viktoria die Budberger auch in der Tabelle. Weil der Tabellenführer Sportfreunde Broekhuysen unter der Woche nur remis spielte, beträgt der Vorsprung auf das Team von Daniel Beine nur noch fünf Punkte. Ob der Aufstieg noch möglich ist? „Wir gucken jetzt einfach, dass wir die Spiele gut absolviert bekommen. Die Sportfreunde Broekhuysen und der TuS Xanten sind die Favoriten auf den Aufstieg. Wir schauen nun von Woche zu Woche, was noch möglich ist“, so Beine.

Viktoria Goch Weigl – Brilski (79. Düffels), Ernesti, Vogel, Zaß (65. Gerlitzki) – Kaczmarek, Miri (68. Rix), Weigl (61. Demiri), Kürkciyan – Alt (61. Gatermann), Wesendonk.