Fußball-Kreisliga A Kleve-Geldern startet in die Saison.

fussball : Zum Auftakt zwei Aufsteiger unter sich

Fußball-Kreisliga A: Heute Abend startet die Klasse mit der Partie SV Rindern gegen BV Sturm Wissel (20 Uhr) in die Saison.

Das ist der erste Spieltag der A-Liga Saison 2019/2020:

SV Rindern – BV Sturm Wissel (heute, 20 Uhr). Das Team von Marco Schacht hat definitiv kein leichtes Auftaktprogramm erwischt. Schon im August gastiert der BV bei zwei Bezirksliga-Absteigern. Einer von ihnen ist der SV Rindern. Auf Wunsch der Gäste wird bereits heute gespielt. „Das ist natürlich ein dicker Brocken“, weiß Trainer Schacht. „Wir sind bereit für den Fight und werden alles in die Waagschale werfen, um vernünftig aus den Startblöcken zu kommen. Für einen Punkt muss aber trotzdem vieles stimmen.“ Sein Gegenüber Joris Ernst ist mindestens genauso froh, dass es nun losgeht. „Wir wollen dem Spiel mit viel Ballbesitz einen Stempel aufdrücken und zu Hause gewinnen. Dennoch sind wir uns um die Schwere dieser Aufgabe bewusst.“

SC Blau-Weiß Auwel-Holt – SV Donsbrüggen (Samstag, 16 Uhr). „Wir sind guter Dinge und möchten gegen Donsbrüggen möglichst drei Punkte mitnehmen“, sagte Lars Allofs, Trainer der Gastgeber vor dem Saisonauftakt gegen den SV Donsbrüggen. Vor dem habe man jedoch Respekt und werde ihn ernst nehmen, gibt er zu Protokoll. Gästetrainer Christian Roeskens verweist auf die Partien der Vorsaison. „Gegen Auwel-Holt haben wir letztes Jahr ganz gut ausgesehen. Deshalb rechne ich mir schon etwas aus. Wir sind personell zwar so dünn besetzt, dass wir das neue Wechselkontingent nicht ausschöpfen können, werden aber trotzdem drei Spieler auf der Bank haben“, scherzt er.

Alemannia Pfalzdorf – SG Kessel/ Ho.-Ha. (Sa., 16 Uhr). Während der Vorbereitung hatte man bei der SG ambitionierte Ziele ausgeschrieben. Das imponiert Markus Hierling, Trainer der Alemannen. „Ich finde gut, dass dort nichts Schwammiges formuliert wurde. Nichtsdestotrotz wollen wir ein gutes, intensives Spiel und am Ende natürlich drei Punkte davontragen.“

Da die Partie zur Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes dient, dürfen sich die Kontrahenten auf ein großes Publikum freuen. Das weiß auch Gilbert Wehmen, sportlicher Leiter des Gasts. „Ich erwarte eine absolut spannende Partie vor einer besonderen A-Liga Kulisse. Wir müssen realistisch bleiben, aber vielleicht können wir Pfalzdorf ja ein wenig ärgern.“

Uedemer SV – SV Grün-Weiß Vernum (Sonntag, 15 Uhr). Beim letzten Aufeinandertreffen der Beiden gewannen die Grün-Weißen mit 3:1 in der Ferne. An diesen Erfolg möchte Trainer Sascha Heigl gerne anküpfen. „Wir haben gute Erfahrungen aus der Vorsaison und haben uns sehr viel vorgenommen. Zwei, drei Ausfälle können wir mit unserem großen Kader ausgleichen.“ Beim USV erwartet man, defensiv gefordert zu werden. „Vernum hat eine gute Offensive“, weiß Martin Würzler, Trainer des Gastgebers. „Am liebsten wollen wir aber natürlich trotzdem direkt gewinnen und gut in die Saison starten.“

SV Nütterden – TSV Nieukerk (So., 15 Uhr). Im aufsteigerinternen Duell zwischen Nütterden und Nieukerk sieht sich TSV-Coach Wilfried Steeger im Nachteil. „Wir haben einen kleinen Kader und Sonntag sieht es auf Grund von mehreren Ausfällen besonders übersichtlich aus. „Wir werden versuchen, zumindest einen Punkt mitzunehmen aber selbst das wird auswärts gegen einen anderen Aufsteiger schwer genug.“ Doch auch SVN-Trainer Joachim Böhmer will sich nicht zu selbstsicher geben. „Das wird ein schweres Spiel, wir haben viele Verletzte. Deswegen bin ich etwas skeptisch.“

SV Sevelen – GSV Geldern (So., 15 Uhr). „Wir freuen uns auf das Derby, können aber den Gegner, der mit Sicherheit eine schlagkräftige Truppe hat, noch nicht wirklich einschätzen“, sagte Sevelens Coach Gunnar Gierschner vor dem Duell mit Bezirksliga-Absteiger Geldern. „Wir wollen die drei Punkte zu Hause behalten und hoffen auf einen erfolgreichen Saisonstart.“ GSV-Übungsleiter Erdi Ezer schätzt den SV Sevelen als Top-Fünf-Kandidat ein. „Uns erwartet ein sehr starker Gegner. Die Jungs sind heiß und werden alles reinhauen, um vielleicht den ein oder anderen Punkt mitzunehmen.“

SV Blau-Weiß Herongen – Union Wetten (So., 15 Uhr). Zu Beginn der vergangenen Saison legte der SV Herongen unter Coach Sebastian Tissen eine beeindruckende Siegesserie hin, ehe man gegen Wetten mit 0:3 baden ging. Nun ist man vorgewarnt. „Das wird kein leichtes Unterfangen“, weiß der Coach. „Wir haben noch einige Trainingsrückstände und Verletzungsprobleme. Trotzdem ist Devise, zu Hause drei Punkte zu holen.“ Christian Offermanns, Neu-Spielertrainer bei der Union, will die Partie offen angehen. „Wir gehen dort ganz frei hinein und werden abwarten müssen, was dann unter dem Strich herausspringt. Gott sei Dank geht es endlich los.“

Kevelaerer SV – SV Arminia Kapellen-Hamb (So., 15 Uhr). Wie auch die meisten anderen Trainer weiß Ferhat Ökce vom KSV noch nicht so ganz wo sein Team steht. Am Sonntag gegen Kapellen-Hamb hofft er auf ein positives Signal. „Die Tagesform wird am Anfang entscheiden. Wir wollen gut in die Saison kommen und wenn am Ende ein Sieg herausspringt, umso besser.“ Andreas Holla, Trainer der Arminen hat sichtlich mit der dünnen Personaldecke zu kämpfen. „Das wir dein schwieriges Spiel und mir stehen nur wenige Spieler zur Verfügung. Von daher ist es etwas schwer zu planen. Kevelaer hat andere Ambitionen als wir.“

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