Fußball-Landesliga: SV Hö.-Nie. verliert gegen SV Scherpenberg..

Fußball : Gute Mentalität und schlechte Ausbeute

Fußball-Landesliga, Gruppe 2: SV Hönnepel-Niedermörmter – SV Scherpenberg 1:3 (0:1).

Die Spielvereinigung Hönnepel-Niedermörmter hat am Mittwochabend auch ihr zweites Saisonspiel verloren. Unter Flutlicht kamen die Bullen auf ihrem Acker nicht über ein 1:3 gegen den SV Scherpenberg hinaus.

Die Partie lief noch keine Minute, da waren die Gäste aus Moers bereits mit 1:0 in Führung gegangen. Maximilian Stellmach, der in der vergangenen Saison 20 Ligatreffer für den SV Scherpenberg erzielt hatte, zeigte auch am Mittwochabend wieder seine Torjägerqualitäten: Aus rund 25 Metern hämmerte der Angreifer den Ball nach Kombination der Gäste ins Hö.-Nie.-Tor. Ein Schuss für die Galerie, der trotz großer Distanz wohl kaum zu halten war.

Abgesehen vom frühen Führungstreffer blieb die erste Halbzeit sehr chancenarm. Stellmach köpfte nach Flanke von Emre Terzi an die Latte, ansonsten konnte keine der Mannschaften nennenswerte Chancen generieren. Vieles spielte sich bei hohem Tempo im Mittelfeld ab, vors Tor kamen die Angreifer beider Farben aber kaum.

Wenige Chancen gab es auch im zweiten Durchgang. Hö.-Nie. hatte die Offensivkraft erhöht, kam jedoch wiederum kaum in Tornähe. Hoch war das Pensum der Hausherren, aber Gegner Scherpenberg ließ sie spätestens am Sechzehner abblitzen. Im Angriff zeigten sich die Gäste gleichermaßen effizient: Ein Pass durch die Abwehrschnittstelle von Ibrahim Üzüm landete bei Stellmach (72.), der auf 2:0 erhöhte.

Nach Foul an Luca Palla bekamen die Gäste dann einen Elfmeter zugesprochen, den Kapitän Bora Karadag (81.) verwandelte. Ebenfalls per Elfmeter schaffte Hö.-Nie. in der 90. Minute noch den 1:3-Anschluss: Edin Husic traf, nachdem Prince Kimbakidila den Strafstoß per Solo über die rechte Flanke herausgeholt hatte.

Drei Minuten Nachspielzeit änderten nichts am Ausgang der Partie. Hö.-Nie.-Trainer Thomas von Kuczkowski lobte die Mentalität seiner Mannschaft im Duell mit Scherpenberg. „Aber was bringt uns das, wenn wir nicht effektiv genug sind? Wir haben es nicht geschafft, in die Gefahrenzone zu kommen“, bemängelte der Coach.

SV Hö.-Nie.: Ferdenhert – Hitzek (88. Mayr), Braun, Vengels, Nguanguata, Dedic (67. Yilmaz), Husic, Kimbakidila, Bilali, Akrab, Gehle (81. Erzi)

SV Scherpenberg: Weigl – K. Etuk, Terzi, Hoffmeister, Camdali (86. Terasa), Stellmach (73. Palla), Kara (62. Derikx), Terwiel, Üzüm, Yildirim, Karadag (84. Öktem)

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