1. NRW
  2. Städte
  3. Kempen

Ortseingänge in Oedt: Neugestaltung soll vor allem einladend sein

ISEK in Oedt : Ortseingänge sollen neu gestaltet werden

Die Ortseingänge in Oedt werden im Rahmen des ISEK neu gestaltet. Bürgerinnen und Bürger hatten ihre Ideen eingereicht, die jetzt kommentiert auf der Internetseite der Gemeinde einsehbar sind.

Ortseingänge sind meist die ersten Aushängeschilder. Sie sollen vor allem einladend sein – auch für die Besucher einer Kommune. Ende März startete das Team im Quartiersbüro Oedt einen Auf­ruf zur Bürgerbeteiligung. Es ging um die Neuge­staltung der Ortseingänge im Rahmen der Städtebauförderung ISEK Oedt. Eine kommentierte Version der Ergebnisse wurde nun online gestellt.

Rund 25 vielseitige und kreative Rückmeldungen gingen im Quartiersbüro ein. Von der detailliert am Computer ausgearbeiteten Skizze, Bleistift-Zeichnungen, Collagen, beschreibenden Texten bis zu Fotos war alles dabei. Einige Teilnehmende nutzten die Ge­legenheit zudem für Anregungen und Anmerkungen über die Gestaltung der Ortseingänge hinaus. Gegenstand hier waren vor allem das Verkehrsaufkommen und, vielfach gewünscht, „Tempo 30“.

Das Planungsteam im Quartiersbüro hat alle Rückmeldungen gesichtet und ausgewertet. Besonders gut kön­nen sich die Bürger demnach die Oedter Sil­houette, Kunstobjekte und ansprechende Bepflan­zungen als begrüßende Elemente am Ortseingang vorstellen. „Wir sehen einen Dreiklang aus Stele (Sil­houette), Kunst und Natur als zentrales Thema für eine Neugestaltung der Ortseingänge“, erklärt Anja Lemaire vom Planungsbüro HJP-Planer. Alle Rückmeldungen wurden in einer Präsentation zusammengefasst und nun durch das Planungsteam kommentiert. Die kommentierte Version der Präsentation ist ab sofort auf der Homepage der Gemeinde Grefrath unter www.isek-oedt.de abrufbar.

  • Wenn es nach dem Willen der
    Das ISEK in Hückeswagen soll nun kommen : Über elf Millionen für die „neue Stadt“
  • Um die Innenstadt geht es beim
    Masterplan in Dormagen : Ideen zur Zukunft der City diskutiert
  • Auch am Samstag hat das Zukunftslokal
    Stadtentwicklung in Kaldenkirchen : Nettetaler können ihre Ideen einbringen

Im nächsten Schritt geht es darum, die vorliegenden Ergebnisse und Anregungen in einen Gestal­tungsentwurf zu übersetzen. Derzeit wird ein qualifiziertes Planungsbüro gesucht, das auf Basis der Ideen aus der Bürgerschaft eine umsetzbare Lösung erarbeitet. „Die Inszenierung der Ortseingänge macht Oedt noch einladender und weist die Besucher auf Besonderheiten und Schönheiten hin“, erklärt Frank Pflüger vom Planungsbüro HJP-Planer. Übrigens: Am Ortseingang Tönisvorster Straße ist die IG Oedt/Mülhausen bereits im vergangenen Jahr aktiv geworden und hat die Verkehrsinsel mit einer Bepflanzung aufgewertet. Dieses Projekt konnte mit Mitteln aus dem Verfügungsfonds umgesetzt werden.

Die Finanzierung der Neugestaltung der Ortseingänge erfolgt im Zuge der Städtebauförderung. Ein entsprechender Förderantrag soll zum 30. September gestellt werden. Somit können die Ortseingänge ab 2022 in neuem Glanz erscheinen.

(RP)