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SV Straelen fühlt sich an der Landesliga-Tabellenspitze wohl

Handball : Der SV Straelen befindet sich ab sofort in der Rolle des Gejagten

Landesligist möchte Tabellenführung in Lintfort verteidigen. Die Straelener Oberliga-Frauen sind bei den Bergischen Panthern gefordert.

Wachablösung an der Tabellenspitze der Handball-Landesliga: Während sich der SV Straelen zuletzt gegen Schlusslicht Turnerbund Oberhausen keine Blöße gab, hatte Lokalrivale TV Issum beim Verfolger TV Borken das Nachsehen. „Jetzt sind wir Tabellenführer. Und das wollen wir vorerst auch bleiben“, sagt Trainer Dietmar Beiersdorf vor dem Auftritt beim Vorletzten TuS Lintfort (Samstag, 19.30 Uhr).

Der Gegner kämpft ums sprichwörtliche Überleben. „Wir dürfen auch diese Mannschaft nicht unterschätzen, müssen mit derselben Einstellung spielen, die wir gegen Oberhausen gezeigt haben“, so Beiersdorf. Lintfort hat in der laufenden Saison bereits das eine oder andere Top-Team geärgert. Der Tabellenfünfte Adler Bottrop ließ beispielsweise in der Sporthalle an der Eyller Straße einen Zähler liegen. Zu den Ausfällen der Grün-Gelben gesellen sich jetzt auch noch Julian Zetzen und Torwart Max Eickelpoth, der von Tim Löbbers vertreten wird. Beiersdorf: „Zum Glück ist unser Kader groß genug, um das kompensieren zu können.“

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Vergangenheitsbewältigung stand in den vergangenen Tagen bei den Straelener Oberliga-Handballerinnen auf dem Programm. „Wir haben uns im Training aufs Abwehrspiel konzentriert. Das war zu Beginn der Saison noch unsere große Stärke. Davon war zuletzt nur noch wenig zu sehen“, sagt SVS-Coach Thomas Floeth. Beispielhaft: Die 38 Gegentore gegen Lobberich am vergangenen Sonntag. „Wenn wir da nicht gegensteuern und uns endlich wieder in die Zweikämpfe begeben, werden wir auch bei den Bergischen Panthern als Verlierer vom Parkett gehen“, so Floeth vor der Partie, die am Sonntag um 15 Uhr in der Max-Siebold-Halle in Burscheid beginnt.

Dort treffen die Straelenerinnen auf eine Mannschaft, die im bisherigen Saisonverlauf noch keine Bäume ausgerissen hat (8:14-Punkte). Große Stärke der Panther ist das Tempospiel. „Bei Gegentoren und Ballgewinnen geht es ganz schnell. Die stürmen mit sechs Leuten in Richtung Tor“, warnt Floeth. „Wir müssen von Anfang an zeigen, dass wir gewinnen wollen. Bringen wir unsere Qualitäten auf die Platte, kann aus dem siebten Saisonsieg etwas werden.“

(terh)