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Stadt Erkrath nutzt den Stillstand zum Großreinemachen in Schulen und Kitas

Schulen und Kitas in Erkrath renoviert : Stadt nutzt den Stillstand zum Großreinemachen

Mit den Schulsanierungen geht es voran, denn die Schließungen werden für Instandsetzungen genutzt. Das Neanderbad bereitet die Freiluft-Saison vor.

 Wie Bund und Länder beschlossen haben, soll es mit dem Schulbetrieb ab dem 4. Mai wieder losgehen, wenn auch nicht gleich für alle Kinder. Diejenigen, die wieder antreten müssen bzw. dürfen, werden teilweise nicht schlecht staunen, was sich während der Zwangspause so alles getan hat.

Denn die Stadt hat die landesweiten Schulschließungen zur Eindämmung des Coronavirus genutzt und bereits vor den Osterferien einige Sanierungsarbeiten erledigen lassen, die sonst nur außerhalb der Schulzeiten möglich sind. So wurden die Umkleiden und Duschen der Sporthalle Heinrichstraße in Alt-Erkrath einer Erneuerung unterzogen. Auch die Flure bekamen einen neuen Anstrich und erstrahlen nun wieder im neuen Glanz, wie die Stadt meldet.

Ähnlich erging es der Realschule Hochdahl: Dort wurde kurzerhand das Treppenhaus frisch gestrichen. Der zuständige Fachbereich prüft derzeit, ob auch der Geräteraum der dazugehörigen Sporthalle gleich noch mitrenoviert werden kann. Ebenfalls angelaufen sind Instandsetzungsarbeiten in der Grundschule Unterfeldhaus. Bei den dortigen Maßnahmen handelt es sich jedoch um eine bereits für diesen Zeitraum geplante Sanierung der Sanitäranlagen.

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Dabei soll zeitgleich der Boden im Werkraum der Offenen Ganztagsbetreuung bis Ende Juni ausgetauscht werden. Gewerkelt wird auch Kindertagesstätten – sei es ein neuer Anstrich für die Turnhalle der Kita Willbeck, die Erneuerung der Bodenbeläge in den Einrichtungen Kattendahl, Schinkel- sowie Fasanenstraße oder eine neue Kinderküche für die Gruppenräume der Kita Hochdahl-Mitte. Die Liste der geplanten Handwerksarbeiten sei lang und werde Schritt für Schritt abgearbeitet.

Für die ebenfalls brachliegende Stadthalle und das Bürgerhaus Hochdahl waren bereits vor Corona größere Veränderungen geplant, die sich wegen der Vielzahl der daran beteiligten Firmen allerdings nicht kurzerhand vorziehen lassen. So ist in der Stadthalle die Sanierung des Herren-WCs während der Sommerferien vorgesehen. Die Damentoiletten waren bereits 2019 erneuert worden.

Im Bürgerhaus Hochdahl schreiten die Planungen zur energetischen Sanierung voran: Der Zeitplan sieht bis 2022 unter anderem eine neue Gebäudetechnik und Wärmeschutz-Verglasung vor. Vor kurzem erfolgten die Vergabe an die Gebäudeplaner sowie ein erstes Auftaktgespräch zwischen Fachbereich, Klimaschutzmanagerin und beteiligten Firmen, informiert die Stadt. Kleinere Reparatur- und Instandsetzungsarbeiten würden ebenso wie die Reinigung auch unabhängig von der aktuellen Zwangspause regelmäßig in beiden Gebäuden durchgeführt.  Im bis auf weiteres geschlossenen Neanderbad, das von der Stadttochter Stadtwerke Erkrath betrieben wird, ist seit dem 6. April Kurzarbeit angesagt. Bis auf Azubis und Ausbilder sind alle Beschäftigen zu Hause. Bei zwei Azubis stehe die Abschlussprüfung an und es werde alles dafür getan, dass die beiden bestehen.

Weil die jährliche Revision bereits im Dezember 2019 erfolgte, stehen in dem beliebten Bad derzeit keine Renovierungs- und Sanierungsarbeiten an. In der Zwischenzeit wurde aber das Außenbecken startklar gemacht. Wasser einfüllen lohnt sich jedoch erst, wenn klar ist, wann der Schwimmbetrieb wieder starten kann. Im Innenbereich wurden einige Fliesen ausgetauscht und das Wasser in den Nichtschwimmerbecken abgelassen. Die Temperaturen wurden auf ein Minimum reduziert,  um im Schlafmodus nicht unnötig Energie verbraucht wird. Zudem wurden in der gesamten Technik überholungsbedürftige Druckluftschläuche erneuert, damit der Badbetrieb effizient bleibt.