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Das sagen Abgeordnete aus Erkrtah und Wülfrath zu den Corona-Lockerungen

Landtagsabgeordnete zu Ausstieg aus Lockdown : Das sagen Abgeordnete zu den Corona-Lockerungen

Für einen gut gangbaren Weg zwischen Gesundheitsheitsschutz und schrittweiser Rückkehr zur Normalität“ hält der Erkrather Landtagsabgeordnete Christian Untrieser (CDU) die am Mittwochabend verkündeten Leitlinien von Bund und Ländern für das weitere Vorgehen in der Corona-Krise.

Er würde sich natürlich wünschen, dass möglichst alles wieder so wäre wie vorher, aber das sei leider noch nicht möglich.

 Untrieser geht davon aus, dass in den nächsten Wochen und Monaten mit Blick auf Freiheit und Normalität immer wieder Anpassungen vorgenommen müssen und neue Entscheidungen darüber fallen, auf welche Dinge zugunsten des Gesundheitsschutzes verzichtet werden müsse. Einzelhändler, Gastronomen und Hoteliers berichten ihm derzeit von großen Problemen, da fast alle Einnahmen weggebrochen sind. „Wo es geht, sollten Bürger Lieferdienste der lokalen Wirtschaft in Anspruch nehmen“, appelliert der Abgeordnete. Für die Kontaktbeschränkungen hätten die meisten Menschen aber Verständnis.

Er selbst ist momentan zu großen Teilen im Homeoffice und nur noch zu den (verkürzten Plenarsitzungen) im Landtag, etwa zur Verabschiedung des Rettungspakets und des Pandemiegesetzes. „Ansonsten besteht mein Tag aus sehr vielen Telefongesprächen und -konferenzen. Mails, Briefe, Vermerke und Gesetzesvorschläge schreiben sich gut von zu Hause aus, technisch ist das kein Problem. Aber der unmittelbare Kontakt mit Menschen fehlt schon sehr“, berichtet Untrieser.

Auch Wülfraths Landtagsabgeordneter Martin Sträßer (CDU) berichtet ähnliches.„Alle Politikbereiche haben ihre eigenen Herausforderungen“, entsprechend seiner Schwerpunktsetzung steht das Thema Schule bei ihm im Vordergrund. Sie werden „nur schrittweise ihren Betrieb aufnehmen können. Wir wollen deshalb zunächst alles dafür tun, dass denjenigen Schüler, die vor wichtigen Zwischen- oder Abschlussprüfungen stehen, dafür noch eine ausreichende Vorbereitung ermöglicht wird.“ Dass sich beim Fahrplan zurück ins Leben die Landesregierung „sehr eng an den Rat von Experten“ hält, „ist gut so“.

„Allgemeine Hygienemaßnahmen werden uns noch lange begleiten“, das Maskentragen sollte aus seiner Sicht „freiwillig bleiben. Ich setze da auf den gesunden Menschenverstand.“