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Autobahn 46 in Erkelenz: Elf Personen bei Unfall verletzt

Autobahn 46 bei Erkelenz : Elf Personen bei Unfall verletzt

Elf verletzte Personen, vier beteiligte Fahrzeuge und Rettungskräfte im Großaufgebot: Am späten Samstagabend gegen 22.20 Uhr wurden Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei auf die Autobahn 46 gerufen. Die Polizei hat jetzt weitere Details bekannt gegeben.

Zwischen der Anschlussstelle Erkelenz-Ost und dem Autobahnkreuz Mönchengladbach-Wanlo in Fahrtrichtung Düsseldorf kam es zu einem Verkehrsunfall.

Nach Stand der Ermittlungen fuhr ein 25-jähriger Hückelhovener mit seinem Ford auf dem rechten Fahrstreifen, als er den Audi eines 31-Jährigen überholen wollte. Beim Wechsel nach links kollidierte aus ungeklärter Ursache der Ford mit dem BMW einer 27-Jährigen aus Hückelhoven. Der BMW schleuderte nach rechts, stieß mit dem Audi zusammen und kam auf dem rechten Fahrstreifen zum Stehen. Der Ford krachte in die Mittelschutzplanke. Der Audi wurde von der Fahrbahn geschleudert, überschlug sich und kam auf einem Feld zum Stillstand. Der 31-Jährige aus Lehrte musste von der Feuerwehr befreit werden und wurde schwer verletzt von einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht. Der Ford war mit vier Personen besetzt. Ein 24 Jahre alter Insasse wurden mit schweren Verletzungen in eine Klinik gebracht.

Gegen die 27-jährige Fahrerin wurde ein gesondertes Strafverfahren eingeleitet. Sie legte der Polizei einen mutmaßlich gefälschten ausländischen Führerschein vor.

 Der Pkw hat sich bei dem Unfall überschlagen.
Der Pkw hat sich bei dem Unfall überschlagen. Foto: Feuerwehr Erkelenz/Helmut van der Beek
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Aufgrund der gemeldeten Lage mussten die Einsatzkräfte von einem so genannten MANV, dem Massenanfall von Verletzten, ausgehen, mit der eine Situation beschrieben wird, in der mit einer größeren Anzahl von verletzten Personen gerechnet werden muss. So rückten vier Rettungswagen, zwei Notärzte sowie auch der Gerätewagen Sanität des DRK zur Unfallstelle aus. Versorgt werden mussten elf Personen, eine von ihnen musste von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit werden. Angefordert werden musste auch der Hubschrauber SAR 41 der Bundeswehr aus Nörvenich.

Bis kurz nach 2 Uhr in der Nacht zu Sonntag dauerte der Einsatz, von der Feuerwehr vor Ort waren die Löscheinheiten Erkelenz, Borschemich-Keyenberg-Kuckum, Kückhoven, Venrath, die Informations- und Kommunikationseinheit und der Erkelenzer Wehrleiter Helmut van der Beek. Auch der Organisatorische Leiter des Rettungsdienstes und der Leitende Notarzt waren ausgerückt.