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Tag der offenen Tür in der Tieroase Emmerich

Vierbeiner : Tag der offenen Tür in der Tieroase Emmerich

Besucher konnten sich über den Stand der Umbauarbeiten in der Viergartenstraße überzeugen. Gassigänger gesucht.

Noch muss einiges renoviert und umgebaut werden, aber viel wurde bereits geschafft in der Tieroase Emmerich. Davon konnten sich Tierfreunde und interessierte Bürger am Sonntag überzeugen.

Einige Monate stand das Gebäude, das eigentlich eine Tierklinik werden sollte und dann zu einem Tierheim umgebaut wurde, leer. Bis der Verein Leygrafenhof aus Bedburg-Hau im Frühjahr dieses Jahres die Trägerschaft übernahm. „Der Spagat über den Rhein erschien uns schwierig. Doch mit unseren ehrenamtlichen Helfern ist die Arbeit zu schaffen“, sagte Beatrix Laporta, Vorsitzende des Vereins.

Die Tieroase soll ein Ort sein, um Tieren in Not zu helfen. Im Erdgeschoss gibt es sechs Innenzimmer für Hunde, zwei haben einen direkten Auslauf nach draußen. „Wenn alles fertig ist, können wir rund 50 Hunde hier unterbringen“, erklärte Laporta. „Wir benötigen unbedingt noch ein Hundebadezimmer mit Waschmaschinen, Trockner, Spüle, Dusche und einen Platz zum Scheren und Trimmen“, so Laporta, die ein Mal im Monat nach Rumänien fährt, um dort neue Hunde zu holen.

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Das Außengelände muss weiter gesichert werden. Alle Zäune wurden neu eingesetzt, vier große Gehege von einer Größe zwischen 150 und 200 Quadratmetern sind entstanden. Auch kleinere Gehege werden hier gebaut für Hunde, die sich nicht so gut mit anderen vertragen.

Im oberen Stockwerk sind die Katzen untergebracht. „Ich möchte die Babykatzen sehen“, sagte ein Mädchen zu seiner Mutter. Davon gibt es im Tierheim zurzeit acht. „Mit etwa acht Wochen werden sie nach der ersten Impfung paarweise oder zu einer anderen Katze vermittelt“, erklärte eine Mitarbeiterin.

Vor allem draußen auf der Hundewiese war richtig was los, denn auch vierbeinige Besucher kamen am Sonntag zur „Tieroase“. „Die wird sehr gut genutzt. Bis zu 30 Hunde toben sich hier aus, deshalb haben wir die Hundewiese vergrößert“, erzählte Stephan Heßeling. Vieles wird in Eigeninitiative gemacht. Rund 15 ehrenamtliche Helfer stehen Laporta zur Seite. „Wir suchen aber immer weitere Helfer, auch Gassigänger und Katzenstreichler.“